alles zu "Ideenwelten"

ARTE|Ideenwelten|

51:37 Minuten

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Penissimo

In Memoriam Jad Turjman  Als Quelle des Lebens und Symbol der Verbindung zum Göttlichen hat der Penis seit jeher eine prominente Stellung und sich als zentrales Symbol der Macht bis heute erhalten. Warum das so ist und inwieweit eine neue Männlichkeit jenseits des "Konzepts Penis" zu einer gleichberechtigten Gesellschaft beitragen kann, erzählt "Penissimo" auf informative und unterhaltsame Weise.

ARTE|Ideenwelten|

26:07 Minuten

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Streetphilosophy

Ukrainekrieg, Klimakollaps, Virusvarianten. Gefühlt beginnt jeder Tag mit der Apokalypse. "Was tun, damit man nicht komplett verzweifelt?", fragt sich Ronja. Was gibt uns Hoffnung für die Zukunft? Und wie wird man zu einem zuversichtlichen Menschen?

ARTE|Ideenwelten|

26:25 Minuten

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Streetphilosophy

Nach der x-ten Corona-Quarantäne kennt es jetzt wohl jeder: das Gefühl von Einsamkeit. "Warum bedrückt es uns so, einsam zu sein?", fragt sich Jan. Was unterscheidet Einsamkeit von Alleinsein? Und: Hat Einsamkeit vielleicht auch etwas Gutes?

ARTE|Ideenwelten|

26:24 Minuten

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Streetphilosophy

"Was ist eigentlich männlich?", fragt sich Jan in dieser Folge "Streetphilosophy". Kann und muss man das definieren? Bei einem Pils in der Fußballkneipe spricht er mit Kneipenwirtin Rose darüber, was Männer ausmacht und wie sie sich im Lauf der Jahre verändert haben.

ARTE|Ideenwelten|

12:32 Minuten

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Gespräche mit Bruno Latour 1

Laut Bruno Latour dachten wir in der modernen Welt, die Welt bestünde aus Objekten, die den Wissenschaften bekannt seien, deren Gesetzen wir gehorchten. Durch die jüngsten Klima- und Gesundheitskrisen würden wir gezwungen, uns wieder als Lebewesen inmitten anderer Lebewesen zu sehen.

ARTE|Ideenwelten|

13:12 Minuten

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Gespräche mit Bruno Latour 2

Seit etwa hundert Jahren strukturiert die Moderne die Welt und definiert ihre Gegner als archaisch. Die Parole „Modernisiert euch“ suggeriert laut Bruno Latour: Gebt eure Vergangenheit auf, löst euch von der Erde. Er hält die Modernisierungsfront für eine Front der Zerstörung und fordert, dass wir uns von diesem Postulat befreien und eine neue Zivilisation schaffen sollten, die nicht modern, sondern ökologisch ist.

ARTE|Ideenwelten|

04:14 Minuten

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Gespräche mit Bruno Latour 12

Bruno Latours Enkelkind Lilo ist ein Jahr alt und der Philosoph fürchtet, diese Generation werde unter der Untätigkeit der vergangenen Jahre leiden. Die angekündigten Katastrophen würden eintreten, doch Verzweiflung wäre fehl am Platz. Denn in vierzig Jahren würden die Menschen endlich die Notwendigkeit der Veränderung erkannt haben. Dann würde man auf unsere Zeit der Verweigerung als eine seltsame Epoche der Geschichte zurückblicken.

ARTE|Ideenwelten|

13:10 Minuten

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Gespräche mit Bruno Latour 3

Das Gaia-Konzept hat mehrere Hintergründe; mythologisch, politisch und wissenschaftlich. Die Selbstregulierung des Planeten werde durch die Lebewesen gefährdet, die die Umwelt zu ihren Gunsten umgestalten. Früher glaubten wir, die Welt sei unendlich und stehe zu unserer Verfügung. Nach Bruno Latour wir in einem winzigen Bereich auf der Erdoberfläche „eingeschlossen“. Diese „kritische Zone“ gelte es zu erhalten.

ARTE|Ideenwelten|

12:40 Minuten

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Gespräche mit Bruno Latour 4

Nach Bruno Latour sind unsere politischen Ansichten weiterhin geprägt von der Haltung der Emanzipation; das hindere uns daran, die Klimakrise zu lösen. Wir sollten aufhören, die Dinge „von oben“ zu betrachten. Wir müssten „bodenständig“ sein und den „Stein im Schuh“ sehen. Dieser empirische Ansatz zur Beschreibung unserer Abhängigkeiten solle unser Bewusstsein schärfen und unsere Lebensweise revolutionieren.

ARTE|Ideenwelten|

12:44 Minuten

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Gespräche mit Bruno Latour 5

Laut Bruno Latour drehen sich seit drei Jahrhunderten die politischen Fragen und Kämpfe um Produktion und Verteilung der Reichtümer. Ein Erbe des Bürgertums, das von sich sage, „rationaler“ als die Aristokratie zu sein. Die neu entstehende ökologische Klasse werde das Bürgertum ihrerseits als irrational definieren, da dieses die Bewohnbarkeit unseres Planeten bedrohe.