alles zu "Der grüne Gaumen"

WDR|

43:39 Minuten

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Christians Zier- und Gemüsegarten

Bei Christian (49) in Velen (Münsterland) trifft die Runde heute ein letztes Mal zusammen. Sein Garten stellt eine Mischung aus unterschiedlichsten Zier- und Gemüsegärten dar und wird sogar regelmäßig von Reisegruppen besucht. Zusammen mit seinem Lebensgefährten bewirtschaftet der Hausmann die Gärten auf ihrem Anwesen, zu dem auch noch eine Schafswiese und eine Pferdekoppel gehören. Die Nähe zu Tieren war dem gelernten Zootierpfleger sehr wichtig. „Ich bin ein absoluter Pferdenarr“, verrät er lachend. Aber auch den Gemüsegarten, den die beiden eigentlich erst zur Rente anlegen wollten, dann aber doch nicht so lange abwarten konnten, mag er nicht missen: „Geschmacklich ist nichts schöner, als die Haustüre zu öffnen und sich aus dem Garten zu holen, worauf man gerade Lust hat.“ Und so wird auch kurz vor der Zubereitung geerntet, was auf den Tisch kommen soll – von der Roten Bete vom Feld für die Vorspeise bis hin zu den baumfrischen Pflaumen fürs Dessert.

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43:47 Minuten

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Michaels Selbstversorgergarten in Köln

Heute zeigt Michael aus Köln, was sein Garten zu bieten hat. Er hat sich auf der Stadtgrenze zwischen Köln und Hürth eine Brachparzelle gesichert und kultiviert diese seit vielen Jahren. Der Assistent für Menschen mit Behinderung strebt eine weitgehende Selbstversorgung an und baut über das Jahr verteilt ca. 180 verschiedene Gemüsesorten an. Aufgrund der fehlenden Strom- und Wasserversorgung ist der 31-Jährige ein absoluter Tüftler und Bastler. In seinem Garten, der ziemlich genau acht Kilometer vom Kölner Dom entfernt ist, gibt es nichts was es nicht gibt. André ist gleich zu Beginn verblüfft: „Das ist ja mal eine alternative Ecke hier!“ Kein Wunder, denn Michael hat einiges an Kuriositäten zu bieten: Seinen Backofen hat er beispielsweise aus einer alten Mülltonne gebaut. Hat Michael mit seinem Essen Erfolg? Autor/-in: Philipp Bitterling, Silke Schnee

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43:50 Minuten

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Janine (48) aus Duisburg

Die Duisburgerin ist in Australien geboren und neben André die einzige Vegetarierin in der Runde. Daher ist ihr Menü auch heute komplett fleischlos. Auch wenn der „Hirschzungensalat“ kurz für Verwirrung bei ihren Gästen sorgt. „Ist sie nicht Vegetarierin?“, wundert sich André. Doch das kleine Missverständnis um den aus Amerika von den Amish People stammenden Salat klärt sich schnell auf.

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43:47 Minuten

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Elisabeth aus Bedburg-Hau (2/6)

In dieser Woche geht es zu Elisabeth (73) nach Bedburg-Hau am Niederrhein. Zusammen mit ihren Kindern und Enkelkindern lebt die Renterin in einem Mehrgenerationenhaushalt auf einem Bauernhof. Dort hat die Witwe über die Jahrzehnte hinweg einen Bauerngarten angelegt. Zusammen mit ihrer Tochter Silke betreibt sie diesen als „Mutter-Tochter-Garten“. Regelmäßig nehmen sie an der „Offenen Gartenpforte im Kleverland“ teil. Ihre Leidenschaft gilt den Blumen, insbesondere den Rosen und Dahlien. Rund 3.000 Quadratmeter begrünt und beackert sie hier und kann fast täglich ernten. Denn bei Elisabeth kommt fast nur Selbstangebautes auf den Tisch. Das freut ihre Gäste, die sich auch gleich von Beginn an pudelwohl im Bauerngarten fühlen, der auch über die Grenzen Bedburgs hinweg bekannt ist. Zur Veranstaltung „Offene Gartenpforte“ kommen sogar Besucher aus den USA und Japan angereist. Christian war auch schon einmal zuvor hier und kommt aus dem Schwärmen nicht heraus: „Man kippt um, das ist so schön hier“, platzt es aus ihm heraus. Auch Michael ist begeistert: „Es ist alles voller Bienen und voller Leben!“

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43:47 Minuten

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Roswitha aus Mönchengladbach (3/6)

Heute geht es nach Mönchengladbach zu Roswitha (47). Die Büroangestellte teilt sich mit ihrem Bruder eine Doppelhaushälfte. Gemeinsam pflegen und hegen sie ihren Ziergarten hinter dem Haus. Ihr ganzer Stolz ist ein Fischteich mit künstlichem Wasserlauf. Ihr Garten ist für sie in erster Linie ein Rückzugsort zum Erholen vom Berufsalltag. Hier beschäftigt sie sich auch mit verschiedensten Kräutern, die sie selbst anbaut. Darüber hinaus steht bei ihrem Garten nicht so sehr der Selbstversorgungsgedanke im Vordergrund. Daher gibt es bei ihr ein Menü welches ganz im Zeichen ihrer Kräuterecke steht. Denn sie beschäftigt sich intensiv mit deren Wirkungen und Aromen. Bei ihren Gästen kommt beim Anblick des Gartenteichs gleich die Frage auf, ob die Vorspeisen-Forelle selbst gefischt ist. Doch da schüttelt die Gastgeberin lachend den Kopf.

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44:00 Minuten

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André aus Essen (1/6)

In der ersten Folge sind wir zu Gast bei André (38) in Essen. Nicht zufällig trägt die Stadt 2017 den stolzen Titel „Grüne Hauptstadt Europas“, denn das einst rußgeschwärzte industrielle Herz Europas wird von der Natur zurückerobert. So kommt es auch, dass André sich nicht nur in seinem eigenen Garten hinterm Haus, sondern auch im Gemeinschaftsgarten „Stiftung Bonnekamphöhe“ in Essen-Katernberg engagiert. Der verheiratete Chemiker arbeitet als Dozent und tüftelt entsprechend gerne. Was sagen wohl seine Gäste zur autarken Wasserversorgung und der Biogasanlage im Gemeinschaftsgarten? Die Gartenleidenschaft des Familienvaters wurde bereits durch seinen Großvater geweckt. Der schenkte dem damals noch jungen André Feuerbohnen und die wurden eingepflanzt, gehegt und gepflegt. Autor/-in: Philipp Bitterling, Silke Schnee