alles zu "Planet Schule - Kultur"

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Was glaubt Deutschland? - Religionen auf dem Prüfstand - Das Glück und die Religionen

Was bieten die Religionen den Menschen bei ihrer Suche nach dem Glück? Vertrösten sie auf ein Jenseits oder bieten sie Perspektiven im Hier und Jetzt? Steffen König fragt Lena Bröder, Miss Germany 2016, für die Religion ebenso wichtig ist wie Erfolg. Die Grafikerin Eva Creutz hingegen braucht für ihr Glück keine Religion. Matthias Dhammavaro Jordan gibt einen Einblick in seine buddhistische Achtsamkeits-Praxis und die Muslima Khola Maryam Hübsch erzählt vom Glück beim Beten und in der Familie.

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Was glaubt Deutschland? - Religionen auf dem Prüfstand - Die Gerechtigkeit und die Religion

In Judentum, Christentum und Islam ist oft von einem "gerechten" Gott die Rede. Warum aber ist die Welt dann alles andere als gerecht? Reporter Steffen König fragt nach: Pater Oliver Potschien erzählt, wie er Menschen Chancen und Perspektiven vermittelt; Rabbiner Shneur Trebnik erklärt, welche Regeln für Juden gelten, die sich an der Gerechtigkeit Gottes orientieren. Der Atheist Martin Wagner engagiert sich für eine gerechte Gesellschaft, und eine junge Muslima setzt sich für Chancengleichheit ein. Schließlich widmet sich Steffen König der buddhistischen Meditationspraxis, um herauszufinden, ob man damit einem gerechten Leben näherkommt.

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Was glaubt Deutschland? - Religionen auf dem Prüfstand - Wie wir hoffen

Was kommt nach dem Tod? Auf diese Frage geben Religionen unterschiedliche Antworten. So hat der katholische Theologe Albert Biesinger selbst keine Angst vor dem Tod. Der in Syrien geborene Zahnarzt Sadiqu Al-Mousslie spricht über Paradiesvorstellungen im Islam. Der buddhistische Mönch Bhante Nyanabodhi weist einen Pfad ins Nirwana, der orthodoxe Jude Levi Gendlin hofft auf ein Jenseits ohne Gewalt, und die Atheistin Assunta Tammelleo fühlt sich ohne tröstende Jenseitsvorstellung glücklicher.

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Was glaubt Deutschland? - Religionen auf dem Prüfstand - Wie wir feiern

Gebete, Rituale und Traditionen strukturieren das religiöse Leben. Die Muslime Feride und Emra Gencaslan erklären die Bedeutung der mystischen Derwisch-Tänze. Der jüdische Kantor Chasan Daniel Kempin weiht eine Studentin in die Geheimnisse der jüdischen Religion ein, und Felicia Muhl nimmt "Zuflucht" im Buddhismus. Aber was machen Atheisten? Die 15-jährige Celine Migoda steht kurz vor ihrer Jugendweihe, und eine konfessionslose Sonntagsfeier erinnert mit Musik und Predigt sehr an religiöse Rituale.

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Was glaubt Deutschland? - Religionen auf dem Prüfstand - Wie wir lieben

Wie sehr bestimmen religiöse Vorstellungen das Liebesleben? Ein buddhistisches Paar findet seinen Seelenfrieden im Tantra-Studio. Sex vor der Ehe war für das muslimische Ehepaar Cihan und Serife Aktas kein Thema. Der evangelische Pfarrer Ulrich Bock brauchte lange, bis er sich zu seiner Homosexualität bekannte. Andrea und Matthias Lange kommen aus streng christlichen Familien, in denen Scheidung nicht vorgesehen war, und gehören heute mit ihrer Patchwork-Familie einer baptistischen Gemeinde an.

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Was glaubt Deutschland? - Religionen auf dem Prüfstand - Die Frauen, die Männer und die Religionen

Vor Gott sind alle gleich, sagt die Bibel. Warum haben dann oft die Männer das Sagen in den Religionen? Die muslimische Publizistin Sineb El Masrar setzt sich für Emanzipation im Islam ein. Die katholische Theologin Jaqueline Straub darf nicht Priesterin werden, während die evangelische Pröbstin Frauke Eiben ganz selbstverständlich Gottesdienste hält. Anastasia Quensel versteht sich als moderne jüdische Frau, für die es dennoch selbstverständlich ist, dass ein Mann dem orthodoxen Gottesdienst vorsteht. Die Atheistin Zana Ramadani protestiert gegen religiös motivierte Diskriminierung, und Dr. Carola Roloff will bewirken, dass Buddhistinnen wieder Frauen-Orden gründen können.

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Was glaubt Deutschland? - Religionen auf dem Prüfstand - Die Gewalt, der Frieden und die Religionen

Religionen verstehen sich als Quelle von Frieden und Toleranz. Warum gibt es trotzdem religiös motivierte Gewalt? Dazu erklärt Ursula Schädel, dass man im Buddhismus Kampftechniken nur zur Verteidigung anwenden dürfe. Imam Hussamuddin Meyer weiß, wie schnell junge Menschen in den Bann von religiös motivierten Gewaltphantasien kommen können und will dem entgegenwirken. Rabbi Andrew Steiman weist auf das Fünfte Gebot hin, nach dem sich Mord in keinem Fall rechtfertigen lasse. Der atheistische Philosoph Michael Schmidt-Salomon meint, dass Religionen zwar Frieden predigen, ihr Wahrheitsanspruch jedoch immer zu Abgrenzungen führe. Und die evangelische Theologin Petra Bahr betont, wie wichtig es sei, sich selbst und andere zu achten und zu verzeihen.

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Der Xantener Dom - Die Geburt einer Stadt

Den Xantener Dom kann man auch als den "kleinen Bruder" des Kölner Domes bezeichnen. Beide sind Bauwerke der Gotik, haben den gleichen Bauherrn und Ursprünge, die bis in die Antike reichen. Doch neben ihrer Größe gibt es einen weiteren gravierenden Unterschied: Die Stadt Köln gäbe es auch ohne den Dom, die Stadt Xanten nicht. Am Anfang der Xantener Stadtgeschichte stand eine "cella memoriae", ein einfaches Heiligengrab, nicht viel größer als eine Kapelle. Das war vor mehr als 1.700 Jahren. Doch im Laufe der Jahrhunderte wurde aus dem Grab eine Pilgerstätte, bis schließlich 752 an seiner Stelle ein Männerstift entstand. Fromme Männer aus bestem Hause ließen sich in "ad sanctos", lateinisch "Zu den Heiligen", nieder. Aus "ad sanctos""wurde Xanten und aus dem Männerstift eine ganze Stadt. Das Stift existiert längst nicht mehr, wohl aber die Mauer, die den inneren Bezirk der wohlhabenden Glaubensbrüder, die sogenannte Immunität, von der restlichen Stadt trennt. Die Geschichte Xantens ist ein Musterbeispiel für die Entwicklung vieler Städte in Deutschland, die historische Spurensuche durch Stadt und Dom ist wie eine Zeitreise durch 2.000 Jahre Geschichte. Der Film erzählt die Entstehung der Stadt Xanten und ihres Domes in spektakulären dokumentarischen Bildern, verbunden mit überraschenden Zeitreisen. Ein Ausflug in die Vergangenheit, realisiert durch szenische Rekonstruktionen der Highlights der bewegten Historie.

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Der Xantener Dom - Symbol des Widerstandes

Der Dom "St. Viktor" in Xanten ist mehr als nur die größte Kirche am Niederrhein: Er ist ein Symbol für den Widerstand gegen Terror und Tyrannei. Der Legende nach soll der Dom über dem Grab des Heiligen Viktor errichtet worden sein. Viktor gehörte zu einer römischen Legion, deren Legionäre im dritten Jahrhundert nach Christus hingerichtet wurden - weil sie sich als getaufte Christen weigerten, den römischen Göttern zu opfern. Den Ort, an dem die Legionäre bestattet wurden, nannte man "ad sanctos" - "Zu den Heiligen". Aus "ad sanctos" wurde dann später der Stadtname Xanten und auf den Gräbern der Heiligen entstand der Dom. An ihrem Grab hält 1936 der Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen, eine seiner berühmtesten Reden. "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen", lautet seine Kampfansage an die Nationalsozialisten. Der Film verknüpft die Ereignisse, die den Dom zum Monument des Widerstandes machten, und verbindet aufwändige dokumentarische Impressionen mit Zeitreisen, die szenisch in die Epochen seiner Geschichte führen.

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30:00 Minuten

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Die fünf Säulen des Islam - Wie Muslime glauben

Islam heißt "Hingabe", Hingabe an den einen Gott. Ob in Saudi-Arabien, in Indonesien, in der Türkei oder in Deutschland - bei allen Unterschieden in Sitten und Gebräuchen haben die Muslime in aller Welt eine gemeinsame Grundlage ihres Glaubens: die "Fünf Säulen des Islam". Damit gemeint sind das Glaubensbekenntnis, das Gebet, das Fasten, die Armensteuer und die große Wallfahrt nach Mekka. In fünf Kapiteln zeigt die Sendung diese fundamentalen religiösen Bräuche und beleuchtet ihre Hintergründe.