alles zu "Planet Schule - Natur & Umwelt"

SWR|Planet Schule - Natur & Umwelt|

30:00 Minuten

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Landwirtschaft und Artenvielfalt

Die industrielle Landwirtschaft macht vielen Kleintieren das Leben schwer. Großflächige Monokulturen und der Einsatz von Düngemitteln und giftigen Chemikalien tragen mit zum Insektensterben bei. Mit den Insekten gehen auch die Bestände von Vögeln dramatisch zurück. Dieser Film zeigt die Zusammenhänge zwischen Landnutzung und Artenvielfalt auf. Am Beispiel von Schmetterlingen wird der Artenschwund dokumentiert. Ein Experiment in einer Apfelplantage belegt die wichtige Rolle von Insekten als Bestäuber. Neue Wege in der Landwirtschaft könnten dem Artensterben entgegenwirken - zum Beispiel kleinräumige Felder mit permanenten Kulturen, der Verzicht auf Spritzmittel, das Anlegen von Hecken und Blühstreifen. Wir besuchen Bio-Landwirte, die sich für mehr Artenvielfalt engagieren, und sehen am Beispiel einer angelegten Teichlandschaft, wie Tiere und Pflanzen von Biotopvernetzung profitieren.

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15:00 Minuten

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Tiere und Pflanzen - Lebensraum für Lurche

Am 12. April 1983 werden bei Mössingen, am Rande der Schwäbischen Alb, 50 Hektar Wald bei einem Erdrutsch zerstört. Scheinbar bleibt eine leblose Steinwüste und zerstörter Lebensraum zurück. Doch durch den Erdrutsch sind neue ökologische Nischen entstanden, neuer Lebensraum für eine Vielzahl von pionierfreudigen Pflanzen und Tieren - auch für Lurche. Seltene Froschlurche wie Kreuzkröte und Gelbbauchunke finden hier gute Verstecke. Neu entstandene Weiher laden Erdkröten und Grasfrösche zum Laichen ein. Auch verschiedene Schwanzlurche sorgen hier für Nachwuchs. Die Männchen von Teichmolch, Bergmolch und Kammmolch erscheinen im prächtigen Balzkleid und versuchen die Weibchen zu beeindrucken. Den Interessentinnen fächeln die Männchen mit ihrem Schwanz Duftstoffe zu, die ihre Paarungsbereitschaft erhöhen soll. Es folgt eine Art Paartanz, bei dem das Männchen einen Samenbehälter auf dem Teichboden absetzt. Das Weibchen nimmt den Samen in ihre Kloake auf. Nach der Befruchtung werden die Eier einzeln in zusammengefaltete Blätter von Wasserpflanzen abgelegt. Nach dem Schlüpfen verwandeln sich die Larven im Laufe der nächsten Monate in erwachsene Molche. Ihnen wachsen Beine und auch die inneren Organe werden umgebaut - äußere Kiemen werden durch die Lunge ersetzt. Im Herbst ist die Metamorphose abgeschlossen und der junge Molch wird das Gewässer verlassen, um sich an Land ein frostsicheres Versteck zum Überwintern zu suchen.

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30:00 Minuten

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Insekten in Gefahr

Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer. Andererseits tauchen in jüngster Zeit gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Wie kommt das? Können wir uns darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Sind wir verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Was ist passiert und was muss getan werden, um die Insekten zu retten? Der Film macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Ist es die Landwirtschaft? Der Klimawandel? Oder der Flächenfraß? Vor allem aber zeigt dieser Film in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für unsere Umwelt ist. Zusammenhänge und Abhängigkeiten werden geschildert, die nicht nur für den Biologieunterricht relevant sind.

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15:00 Minuten

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Tiere und Pflanzen - Die Inseln der Papageientaucher

Ein taubengroßer, schwarz-weißer Vogel mit dem Gesicht eines Clowns, knallroten Entenfüßen und einem überdimensional bunten Schnabel: der Papageientaucher. "Fratercula arctica", "Arktisches Brüderchen", haben ihn Wissenschaftler getauft; sie mochten den kleinen Kerl, den sie hoch im Norden entdeckt hatten. Papageientaucher sind nicht nur äußerlich außergewöhnlich, sondern auch im Verhalten. Acht Monate verbringen sie alleine auf hoher See, aber jedes Jahr im April kommen sie an Land und leben dann in enger Gemeinschaft; sie balzen, bauen Nester, brüten und ziehen ihre Jungen groß - allein auf den Shiant-Inseln versammeln sich 250 000 "Arktische Brüderchen".

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15:00 Minuten

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Die Thermo-Trickser - Überleben in extremer Kälte

Was haben Pinguine, Enten und Schwäne gemeinsam? Sie bekommen dank ihrer perfekt durchbluteten Haut keine kalten Füße, auch wenn es noch so eisig ist. Andere Tiere verkriechen sich ins Warme, wenn es draußen kälter wird, so zum Bespiel Igel oder kleine Insekten wie Bienen, Wespen und Ameisen. Auch das "Auftauen" zur rechten Zeit will gelernt sein. Klimaschwankungen können das ausgeklügelte Zusammenspiel jedoch gehörig durcheinanderbringen.

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15:00 Minuten

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Die Thermo-Trickser - Überleben in extremer Hitze

Die heiße Wüstensonne kann ihnen nichts anhaben: Kamele haben sich an das Klima ihrer Heimat bestens angepasst. In ihren Höckern tragen sie die lebensnotwendige Wasserversorgung immer bei sich. Auch andere Tiere besitzen Mechanismen, um der Hitze zu trotzen. Die Flügel von Schmetterlingen sind zum Beispiel so beschaffen, dass ihnen direkte Sonneneinstrahlung nichts anhaben kann. Der Film erklärt an vielen Beispielen, wie Tiere auch in unseren Regionen mit Hitze umgehen.

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15:00 Minuten

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Haie - Faszinierende Fische

Kaum eine Tierart genießt einen so schlechten Ruf wie Haie. Als Killer der Meere und blutrünstige Monster verschrien, sind Haie aber wertvoller Bestandteil eines stark bedrohten Ökosystems. Als Top-Predatoren stehen sie an der Spitze der Nahrungskette und halten zum Beispiel Bestände anderer Fleischfresser stabil. Animierte Grafiken erklären die außergewöhnlichen Sinne der Haie, zum Beispiel das Seitenlinienorgan zur präzisen Ortung anderer Fische.

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30:00 Minuten

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Die Ausbeutung der Urwälder - Kann ein Ökosiegel die Wälder schützen?

Urwälder speichern besonders viel Kohlendioxid und sind wichtig für den Schutz des Weltklimas. Um dem Abholzen entgegenzuwirken, zertifiziert der internationale Forest Stewardship Council seit Jahrzehnten nachhaltige Forstwirtschaft. Er bescheinigt, dass Produkte mit dem FSC-Siegel aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Doch kann der FSC die Vernichtung der Urwälder aufhalten? Der Dokumentarfilm deckt die Zusammenhänge zwischen dem FSC und der weltweiten Waldwirtschaft auf.

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15:00 Minuten

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Baukasten Mensch - Gelenke

Sie sind wahre Wunderwerke. Ohne sie wären wir völlig starr, könnten nicht gehen, uns nicht drehen und nichts anheben. Bei allen Bewegungen, die wir mit unserem Körper machen, benutzen wir unsere Gelenke. Überall dort, wo zwei oder mehr Knochen aufeinander treffen, kommen sie zum Einsatz. Manche Gelenke nutzen wir mehr als andere. So ist das das Knie ein besonders stark belastetes Gelenk. Wir haben es nahezu ständig im Einsatz. Es ermöglicht uns die Beine zu beugen, zu gehen, zu springen und: zu tanzen. Beschwingt durch den Raum wirbeln, können wir nur, wenn alle Komponenten eines Kniegelenks perfekt zusammenarbeiten. Weitere Gelenke müssen allerdings mithelfen. So wären wir, ohne unsere wendigen Hüften, zum Stillstand verdammt. Ein Gelenknachbau zeigt, auf welche Weise Kugelgelenk, Gelenkpfanne und Bänder ineinandergreifen und wie daraus ein Hüftschwung werden kann. Das Schultergelenk erweist sich als fantastische Kraftmaschine. Fast frei schwebend steht die Schulter seitlich über unserem Brustkorb und vollbringt Erstaunliches. Schon wenn wir eine volle Kanne Kaffee anheben, wirken im Schultergelenk enorme Kräfte. Das alles bei dem Gelenk, das so beweglich ist wie kein anderes des Menschen. In der kraftvollen Schulter eines Schmieds verbirgt sich eine perfekte Mechanik. Der starke Mann nutzt sie zur Erstellung eines beeindruckenden Schultermodells.