alles zu "Filme"

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86:40 Minuten

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Männer im gefährlichen Alter - Fernsehfilm Deutschland 2004

Mario und Henry sind Berufs-Knackis und dicke Freunde, aber sie sind schon ein wenig in die Jahre gekommen. Deswegen sind sie ihrer Profession, Geldschränke zu knacken und Juwelen mitgehen zu lassen, überdrüssig geworden. Mario schlägt sich als Saxofonist durch, und Henry will als Kfz-Mechaniker arbeiten, nachdem er aus dem Knast entlassen wird. Aber er wird am Gefängnistor gleich von Kommissarin Wohlbauer in Empfang genommen, die ihn eingebuchtet hat und die ihn warnt, sich wieder etwas zu Schulden kommen zu lassen. Zu seiner Verblüffung muss der zunächst beleidigte Henry feststellen, dass die Kommissarin ein persönliches Interesse an ihm hat und dass auch er an ihr Gefallen findet. Dummerweise geht Mario mit seiner Geldverschwendung und seinen Frauengeschichten pleite und Henrys Träume von ehrlicher Arbeit platzen, so dass sie den Verlockungen des Kleinganoven Felix erliegen, ein letztes großes Ding zu drehen. Sie ziehen den Plan minutiös und professionell durch und müssen feststellen, von Felix hereingelegt worden zu sein. Sie würden unweigerlich wieder im Knast landen, wenn sich nicht die Kommissarin und ausgerechnet Marios vorletzte Verflossene zusammentäten, um ein allgemeines Happy End in die Wege zu leiten.

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88:40 Minuten

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Das Weibernest - Spielfilm Deutschland 2000

Zum 90. Geburtstag von Nadja Tiller (16.03.1929)Nach dem Bestsellererfolg ihres Debütromans erhält die dreifache Mutter Franziska Zis das Angebot, eine Talk-Show zu moderieren. Die Entscheidung zwischen Karriere und Familie wird leichter, als Jugendfreundin Marie bei ihr einzieht, um sich zusammen mit der lebenslustigen Schwiegermutter Alma um die chaotischen Kinder zu kümmern. Als sich herausstellt, dass Franziska und Marie vom selben Mann ein Kind erwarten, steht die Frauengemeinschaft vor einer harten Zerreißprobe.Die Powerfrau Franziska Zis (Susanne Uhlen) hat es geschafft. Ihr Romandebüt "Die perfekte Frau" ist ein Bestseller, die Medien reißen sich um die quirlige Mutter dreier Kinder. Alexander Karl (Erich Hallhuber), Programmchef eines großen Fernsehsenders, bietet ihr sogar eine eigene Talk-Show an. Zwischen Karriere und Familie hin- und hergerissen, flüchtet Franziska mit ihren drei Chaoskindern erst einmal in den lange versprochenen Urlaub. Im Hotel trifft sie unerwartet Alexander Karl wieder, der Franziska auf charmante Weise davon überzeugt, ihre Chance beim Fernsehen doch wahrzunehmen. Erleichtert wird die Entscheidung durch die Wiederbegegnung mit der Jugendfreundin Marie (Dana Vávrová), die gerade ihren Mann verlassen hat. Die ambitionierte Modedesignerin zieht in Franziskas Haus ein, um in Ruhe zu arbeiten und nebenher ein Auge auf die Kinder zu haben. Im Gegenzug verspricht Franziska, ihre TV-Prominenz in die Waagschale zu werfen, um Maries Modekollektion zu promoten. Guter Geist der quirligen Frauen-Wohngemeinschaft ist Maries lebenskluge Schwiegermutter Alma (Nadja Tiller). Nach einem Fehlstart avanciert Franziskas Talk-Show zu einem Quotenhit - allerdings erst, nachdem die Moderatorin ihr eigenes Konzept durchsetzt. Durch die harte Arbeit vergisst sie jedoch eine wichtige Verpflichtung gegenüber ihrer besten Freundin. Als sich obendrein herausstellt, dass Franziska und Marie ein Kind von ein und demselben Mann erwarten, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt..."Das Weibernest" ist die Verfilmung des gleichnamigen Hera-Lind-Romans, der als Fortsetzung von "Das Superweib" gleichfalls ein Bestseller war. Die spritzige Komödie ist hervorragend besetzt mit Susanne Uhlen, Dana Vávrová und Nadja Tiller, zu deren 90. Geburtstag am 16.3. das MDR-Fernsehen herzlich gratuliert. Bei ihrem Filmdebüt in "Sie" (1954) kann die gebürtige Wienerin erstmals ihre Begabung für das Rollenfach der femme fatale entfalten - und spielt nebenbei mit Walter Giller, den sie 1956 heiratet. Rolf Thiele besetzt sie 1955 in "Die Barrings", 1956 in "Friederike von Barring" als Baroness und als Edelnutte in dem Skandalfilm "Das Mädchen Rosemarie" (1958), der international erfolgreich läuft. So spielt sie auch ab Ende der 1950er Jahre oft im Ausland, z.B. in Robert Siodmaks "Affäre Nina B." (1961) und in Roberto Rosselinis "Schwarze Seele" (1962), Angebote für eine große Auslandskarriere schlägt sie aber aus. In den 1960er Jahren, als attraktive Filmangebote ausbleiben, wendet sie sich dem Fernsehen zu und kehrt immer wieder zum Theater zurück, wo sie - oft gemeinsam mit ihrem Ehemann - in zahlreichen Tourneen ihr Publikum begeistert. Nadja Tiller und Walter Giller erhalten 2006 den Bambi für ihr Lebenswerk. Nach dem Tod ihres Mannes 2011 steht Nadja Tiller auch allein auf der Bühne und übernimmt u.a. 2015 und 2016 am Staatstheater Braunschweig die Rolle der Mrs. Higgins im Musical "My Fair Lady". Erst kurz vor ihrem 88. Geburtstag gibt sie ihren Abschied von der Bühne bekannt.

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86:44 Minuten

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Liebe ist die beste Medizin - Spielfilm Deutschland 2003

Dr. Peter Haller (Dominic Raacke) ist ein erfolgreicher Arzt. Als ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters Dr. Maximilian Haller (Charles Brauer) erreicht, kehrt er nach vielen Jahren in seinen kleinen Heimatort zurück. Peters Trauer hält sich allerdings in Grenzen: Bereits vor Jahren hatte er den Kontakt zu seinem Vater abgebrochen. Für ihn war dieser, ein angesehener Kleinstadtarzt, in erster Linie ein herzloser Mann, der nur für seine Arbeit lebte. Was Peter nicht ahnt: Der gewitzte Maximilian ist gar nicht tot. Da seine Gesundheit ihm zu schaffen macht, hat er lediglich nach einem Weg gesucht, seinen Sohn nach Hause zu locken - denn Peter soll die gut gehende Praxis des ungeliebten Vaters übernehmen. Und da er sich unter normalen Umständen standhaft geweigert hätte, diese Nachfolge anzutreten, hat Maximilian mit Hilfe seines Freundes Wenzel (Rüdiger Vogler) und seiner Haushälterin Clara (Monica Bleibtreu) kurzerhand den eigenen Tod inszeniert. Allerdings scheint Peter fest entschlossen, die väterliche Praxis ganz schnell aufzulösen.Nur mit Engelszungen kann Clara ihn dazu bewegen, wenigstens eine Nacht in seinem alten Elternhaus zu verbringen. Und obwohl Peter sich dagegen sträubt, steigt eine gewisse Nostalgie in ihm auf. Aus einer Nacht werden schließlich mehrere Tage, da Peters Wagen unerwartet in die Werkstatt muss. Er nutzt die Zeit, um die hübsche Stella (Sandra Speichert) zu besuchen. Die sensible junge Frau, Besitzerin der örtlichen Pizzeria und Verlobte des temperamentvollen Guiseppe (Claudio Caiolo), neigt zu plötzlichen Ohnmachtsanfällen. Obwohl Peter zunächst vorgibt, rein medizinisches Interesse an Stella zu haben, wird ihm bald klar, dass er sich in seine Patientin verliebt hat. Und plötzlich sieht es so aus, als wolle er die traditionsreiche Praxis seines Vaters doch weiterführen. Als man im Ort über die heimliche Affäre zu tuscheln beginnt, löst Stella die ohnehin halbherzige Verlobung mit Guiseppe. Zur gleichen Zeit beschließt Dr. Maximilian Haller, seinem Sohn die Wahrheit zu offenbaren. Doch während Peter sich in der väterlichen Villa der Attacken des eifersüchtigen Guiseppe erwehren muss, erleidet Maximilian im Garten einen Herzanfall...Mit "Liebe ist die beste Medizin" ist Regisseur Hannu Salonen eine originelle romantische Komödie gelungen. Mit Witz, Charme und viel Gespür für emotionale Zwischentöne erzählt der Film von Liebe, Trauer, Vater-Sohn-Konflikten und dem Mut zur Versöhnung.

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88:01 Minuten

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Die Dienstagsfrauen - Spielfilm Deutschland 2011

Vor 15 Jahren haben sie sich bei einem Französischkurs kennengelernt – und sind seither Freundinnen: die erfolgreiche Anwältin Caroline (Ulrike Kriener), die zerbrechlich wirkende Judith (Inka Friedrich), die gestresste Hausfrau Eva (Saskia Vester) und die extravagante Estelle (Nina Hoger), Mitbesitzerin einer florierenden Apothekenkette. Traditionell verbringen die Damen nicht nur jeden Dienstagabend im Monat gemeinsam, sondern einmal im Jahr auch einen unbeschwerten Wochenendtrip. Diesmal kommt alles anders: Die frisch verwitwete Judith möchte zum Andenken an ihren verstorbenen Mann Arne dessen begonnenen Pilgerweg nach Lourdes vollenden. Die Frauen sind von der Aussicht, tagelang über Stock und Stein zu marschieren, nicht begeistert, aber als gute Freundinnen schließen sie sich der trauernden Judith natürlich an.Was zunächst als abwechslungsreiche Wanderung durch die Pyrenäen beginnt, erweist sich allerdings bald als schweißtreibende Strapaze. Die unterschiedlichen Temperamente sorgen zunehmend für Zwist und gegenseitige Sticheleien. Damit nicht genug, taucht plötzlich auch noch Carolines junger Berufskollege und Verehrer Paul (Hubertus Grimm) auf und schließt sich dem Vierergespann an, was die sonst so kühle Anwältin in arge Verlegenheit bringt. Der steinige Weg bringt die Frauen dazu, sich verdrängten Konflikten und Sehnsüchten zu stellen. Hausmütterchen Eva erinnert sich daran, dass sie ursprünglich einmal Ärztin werden wollte. Die exzentrische Estelle behält zwar ihre hohen Ansprüche und ihre spitze Zunge, doch sie stößt an ihre körperlichen Grenzen. Allein Judith, Arnes Pilgertagebuch fest in der Hand, will sich durch nichts von ihrem Weg abbringen lassen. Doch dann weichen die Schilderungen aus dem Tagebuch von den Routen der Frauen ab. Die folgende Enthüllung des Geheimnisses um das Pilgertagebuch birgt einigen Sprengstoff, der bald die Freundschaft der vier auf eine Bewährungsprobe stellt.Ulrike Kriener, Inka Friedrich, Saskia Vester und Nina Hoger: Wenn dieses hochkarätige Ensemble sich auf eine Pilgerreise durch Frankreich begibt, lassen unterhaltsame Zwischenfälle und knallharte Auseinandersetzungen nicht lange auf sich warten. Aber es wäre ja gelacht, wenn die Damen mit ihrer geballten Frauenpower nicht auch die ärgsten Probleme in den Griff bekämen. Regie führt Olaf Kreinsen, der ein feines Gespür dafür beweist, humorvolle Geschichten mit ernsten Untertönen zu versehen. Das Drehbuch stammt von Monika Peetz, die auch den gleichnamigen Roman verfasste. "Die Dienstagsfrauen - Sieben Tage ohne" sendet das MDR-Fernsehen am Mo., 25.3.19, 12.30 Uhr.

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88:40 Minuten

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Das Weibernest - Spielfilm Deutschland 2000

Die Powerfrau Franziska Zis (Susanne Uhlen) hat es geschafft. Ihr Romandebüt "Die perfekte Frau" ist ein Bestseller, die Medien reißen sich um die quirlige Mutter dreier Kinder. Alexander Karl (Erich Hallhuber), Programmchef eines großen Fernsehsenders, bietet ihr sogar eine eigene Talk-Show an. Zwischen Karriere und Familie hin- und hergerissen, flüchtet Franziska mit ihren drei Chaoskindern erst einmal in den lange versprochenen Urlaub. Im Hotel trifft sie unerwartet Alexander Karl wieder, der Franziska auf charmante Weise davon überzeugt, ihre Chance beim Fernsehen doch wahrzunehmen. Erleichtert wird die Entscheidung durch die Wiederbegegnung mit der Jugendfreundin Marie (Dana Vávrová), die gerade ihren Mann verlassen hat. Die ambitionierte Modedesignerin zieht in Franziskas Haus ein, um in Ruhe zu arbeiten und nebenher ein Auge auf die Kinder zu haben. Im Gegenzug verspricht Franziska, ihre TV-Prominenz in die Waagschale zu werfen, um Maries Modekollektion zu promoten. Guter Geist der quirligen Frauen-Wohngemeinschaft ist Maries lebenskluge Schwiegermutter Alma (Nadja Tiller). Nach einem Fehlstart avanciert Franziskas Talk-Show zu einem Quotenhit – allerdings erst, nachdem die Moderatorin ihr eigenes Konzept durchsetzt. Durch die harte Arbeit vergisst sie jedoch eine wichtige Verpflichtung gegenüber ihrer besten Freundin. Als sich obendrein herausstellt, dass Franziska und Marie ein Kind von ein und demselben Mann erwarten, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt..."Das Weibernest" ist die Verfilmung des gleichnamigen Hera-Lind-Romans, der als Fortsetzung von "Das Superweib" gleichfalls ein Bestseller war. Die spritzige Komödie ist hervorragend besetzt mit Susanne Uhlen, Dana Vávrová und Nadja Tiller, zu deren 90. Geburtstag am 16.3. das MDR-Fernsehen herzlich gratuliert. Bei ihrem Filmdebüt in "Sie" (1954) kann die gebürtige Wienerin erstmals ihre Begabung für das Rollenfach der femme fatale entfalten - und spielt nebenbei mit Walter Giller, den sie 1956 heiratet. Rolf Thiele besetzt sie 1955 in "Die Barrings", 1956 in "Friederike von Barring" als Baroness und als Edelnutte in dem Skandalfilm "Das Mädchen Rosemarie" (1958), der international erfolgreich läuft. So spielt sie auch ab Ende der 1950er Jahre oft im Ausland, z.B. in Robert Siodmaks "Affäre Nina B." (1961) und in Roberto Rosselinis "Schwarze Seele" (1962), Angebote für eine große Auslandskarriere schlägt sie aber aus. In den 1960er-Jahren, als attraktive Filmangebote ausbleiben, wendet sie sich dem Fernsehen zu und kehrt immer wieder zum Theater zurück, wo sie - oft gemeinsam mit ihrem Ehemann - in zahlreichen Tourneen ihr Publikum begeistert. Nadja Tiller und Walter Giller erhalten 2006 den Bambi für ihr Lebenswerk. Nach dem Tod ihres Mannes 2011 steht Nadja Tiller auch allein auf der Bühne und übernimmt u.a. 2015 und 2016 am Staatstheater Braunschweig die Rolle der Mrs. Higgins im Musical "My Fair Lady". Erst kurz vor ihrem 88. Geburtstag gibt sie ihren Abschied von der Bühne bekannt.

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87:15 Minuten

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Eine Handvoll Briefe - Fernsehfilm Österreich/Deutschland 2015

Kristin wird 40. Sie ist eine attraktive Single-Frau, die in ihrem Beruf aufgeht, ein Verhältnis mit ihrem Chef hat und eigentlich irgendwie alleine ist. Ihr bester Freund seit der Kindheit, Lenny, schenkt ihr zum Geburtstag einen Überraschungskoffer. Am Flughafen werden jahrelang nicht abgeholte Koffer versteigert, ohne dass man den Inhalt kennt. Einen solchen Koffer hat Lenny für Kristin ersteigert. Kristin ist natürlich neugierig und findet in diesem Koffer, der einer Frau gehört haben muss, ein Bündel von Liebesbriefen. Mehr und mehr verfällt sie diesen Briefen und dem Unbekannten, der sie geschrieben hat. So macht sie sich auf die Suche nach der Frau, der dieser Koffer gehört hat und vor allem nach dem Mann, der solche Liebesbriefe schreiben kann. Sie muss auf ihrer Suche erfahren, dass die Frau bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist und findet schließlich den Mann, der der Liebhaber dieser Frau gewesen ist. Ein Augenarzt, der nach dem Tod der Geliebten aus seinem Leben ausgestiegen ist und nun ein idyllisches kleines Gasthaus am Lunzer See in Niederösterreich führt. Die beiden verlieben sich langsam und zärtlich, doch wie sich herausstellt, ist er nicht der Verfasser der Liebesbriefe...

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89:17 Minuten

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Die Konfirmation - Spielfilm Deutschland 2016

Johanna Winkler (Ulrike C. Tscharre) kann stolz sein, bei der Erziehung ihres Sohnes Ben (Tim Litwinschuh) vieles richtig zu machen. Sie tut sich aber schwer zu akzeptieren, dass der Teenager nun flügge wird und immer mehr mit sich selbst ausmacht. Nur seinen Opa (Reiner Schöne) zieht er bei dem Vorhaben ins Vertrauen, für ein Jahr mit einem Stipendium in die USA zu gehen. Das ist nicht das einzige Geheimnis, das Ben vor seiner Mutter hat. Als herauskommt, dass er sich heimlich hat taufen lassen und nun auf die Konfirmation vorbereitet, platzt Johanna der Kragen. Auch Stiefvater Felix (Ben Braun), der gerne Bens bester Freund wäre, fällt es schwer zu verstehen, warum sich der atheistisch erzogene Junge fürs Christentum begeistert. Sofort würde er ihn auf einen Selbstfindungstrip in die Fremde begleiten – gerne Buddhismus und Nepal. Ben weiß aber genau, was er will, und steht auch im Durcheinander seines pubertären Gefühlslebens zu seinem Glauben. Ganz im Gegensatz zu seinen Eltern: Während Johanna kopflos im Spielcasino versucht, das Geld für eine angemessene Konfirmation-Feier zu gewinnen, verguckt sich Felix in Pfarrerin Tabea (Christina Große). Um das Chaos der Wünsche und Vorstellungen und das Miteinander innerhalb der Patchwork-Familie wieder ins Gleichgewicht zu bekommen, ist jetzt ausgerechnet der Teenager gefragt.Auf unterhaltsame Weise erzählt Regisseur Stefan Krohmer in "Die Konfirmation" eine ungewöhnliche Coming-of-Age-Geschichte – nämlich die der Eltern: Anders als Gleichaltrige, die ihre Grenzen austesten möchten, sucht der von Tim Litwinschuh gespielte Junge Halt im Glauben. Sein Erwachsenwerden und das Loslassen der Mutter verbindet das Drehbuch der preisgekrönten Autorin Beate Langmaack auf einfühlsame Weise.

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84:56 Minuten

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Tigermännchen sucht Tigerweibchen - Spielfilm Deutschland 2001

Der geschiedene Grafiker Rüdiger (Richy Müller) hat von Frauen erst einmal die Nase voll. Rüdiger ist ein Chaot, wie er im Buche steht, aber er kocht hervorragend, und als alleinerziehender Vater des kleinen Rabauken Max (Stephan Dellgrün) ist er einsame Spitze. In Marlenes (Aglaia Szyszkowitz) Leben spielt der Beruf die wichtigste Rolle, trotzdem findet die Verlagslektorin genügend Zeit, um sich ihrer Tochter Stella (Ginger Wensky) zu widmen. Aber wie bei Rüdiger ist auch ihr Liebesleben ein einziges Jammertal. Marlenes treuherziger Ex-Lover Pauli (Johannes Silberschneider) kann das nicht mehr mitansehen - und hat die gleiche Idee wie Rüdigers schwuler Freund Susu (Felix Eitner): eine Kontaktanzeige. Widerwillig lassen Rüdiger und Marlene sich auf ein Blind Date ein, bei dem es zur Überraschung der beiden auf Anhieb funkt. Das Glück der frisch Verliebten hat nur einen Schönheitsfehler: Um den Partner nicht zu vergraulen, verschweigen sie einander, dass sie Kinder haben. Ein aberwitziges Versteckspiel beginnt, das ihren beiden Kindern Stella und Max mächtig auf die Nerven geht. Durch Zufall lernen Stella und Max sich kennen und beschließen, das Beziehungschaos ihrer Eltern durch eine Intrige zu beenden. Als sich jedoch herausstellt, dass Marlene schwanger ist, müssen die Kids das Schicksal ihrer Eltern erneut in die Hand nehmen."Tigermännchen sucht Tigerweibchen" ist eine freche, pointiert inszenierte moderne Beziehungskomödie über Patchworkfamilien und urbane Träume. Mit augenzwinkerndem Humor und liebevollen Blicken für Details zeigt der Film das heutige Liebesleben als permanente Baustelle. Die beliebten Schauspieler Richy Müller und Aglaia Szyszkowitz präsentieren sich in bester Spiellaune. Regie führte der Österreicher Michael Kreihsl, Garant für eigenwillig-charmante Komödien, das Buch stammt von der erfolgreichen Autorin Eva Spreitzhofer-Wiesner.

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87:17 Minuten

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Unzertrennlich nach Verona - Spielfilm Deutschland 2018

Das einstige Traumpaar Ulla (Veronica Ferres) und Jan (Heiner Lauterbach) ist nach 20 Ehejahren so richtig fertig miteinander. Nicht einmal mehr die Erinnerung an glückliche Tage sorgen für eine Auszeit im Dauerclinch. Zum beidseitigen Leidwesen haben Ulla und Jan trotz Trennung eine Verbindung, die sich nicht lösen lässt: ihre 16-jährige Tochter Julia (Paulina Rümmelein). Natürlich gibt es auch in Erziehungsfragen erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Während Jan, von Beruf verdeckter Ermittler, auf Vertrauen setzt, schwört die knallharte Strafrichterin Ulla auf absolute Kontrolle. Schließlich war sie selbst in jungen Jahren kein Kind von Traurigkeit! Als Jan der Tochter eine Reise nach Verona zum Konzert ihrer Lieblingsband schenkt, ist Ulla sofort in höchster Alarmbereitschaft. Nicht ganz zu Unrecht – wie sich zeigt: Denn die von Shakespeare begeisterte Julia macht sich auf den Weg, um dort endlich ihren Romeo zu treffen, den sie bisher nur aus dem Internet kennt. Während die Teenagerin mit ihrer besten Freundin nach Italien trampt, nehmen Jan und Ulla kurzentschlossen die Verfolgung mit dem Motorrad auf. Beim Versuch, ihre Tochter vor einer gefährlichen Dummheit zu bewahren, kommen sie nicht umhin, sich mit ihren eigenen Fehlern auseinanderzusetzen.Die Komödie unter Regie von Andreas Herzog nach dem Drehbuch von Uli Brée ("Vorstadtweiber") ist auch in den Nebenrollen mit vielversprechenden Nachwuchsdarstellern wie Paulina Rümmelein, Olivia Müller-Elmau, Lukas Schmidt und Nick Romeo Reimann besetzt. Der Auftritt der Band "Rhonda" in der Arena di Verona sorgt für ein musikalisches Highlight.

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87:07 Minuten

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Mankells Wallander - Die Zeugin - Kriminalfilm Schweden/Deutschland 2010

Wallander (Krister Henriksson) wird bei einem Bombenanschlag, der seiner Kollegin Katarina Ahlsell (Lena Endre) galt, leicht verletzt. Unter reger Anteilnahme der Presse will die mutige Staatsanwältin dem in U-Haft sitzenden Gangster Filip Pasalic (Håkan Paaske) das Handwerk legen. Der moderne Sklavenhändler ist durch die Ausbeutung von Zeitarbeitern aus Osteuropa reich und mächtig geworden. Einer seiner Komplizen ist der Polier Zoran (Thomas Hanzon), der mit illegalen Arbeitern aus Litauen ein Prestigeprojekt für den Bürgermeister von Ystad realisiert. Auf der Baustelle herrschen mörderische Bedingungen, unter denen zwei der Beschäftigten bei einem Unfall sterben. Die zwölfjährige Natalia (Jeanett Zelba) wird Zeugin, wie Zoran die Leiche ihres Bruders Jonas (Tadas Rudavicius) verschwinden lässt. Zoran will nun auch Natalia beseitigen. Ein Hinweis des verstörten Mädchens führt Wallander auf die Baustelle, wo Zoran inzwischen alle Spuren beseitigt hat. Kaum hat der Kommissar die Ermittlungen gegen den Polier aufgenommen, als eine zweite Autobombe detoniert. Katarina bekommt es mit der Angst zu tun. Nachdem die eingeschüchterten Zeugen im Prozess gegen Pasalic ihre Aussagen revidieren, quittiert die Staatsanwältin resigniert den Dienst und kehrt Ystad den Rücken. Wallander, seit geraumer Zeit in sie verliebt, ist am Boden zerstört.

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