Suchbegriff "arte die enden der welt" in "Reise": 3 Sendungen gefunden

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SWR|Planet Schule - Länder & Menschen|

12:00 Minuten

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Inseln der Zukunft - El Hierro

El Hierro galt früher als das Ende der Welt. Die kleinste und westlichste der Kanarischen Inseln ist auch eine der kargsten. Sie ist so abgelegen, dass kein Stromkabel dorthin führt. Stattdessen war die Insel auf Strom aus einem schmutzigen Dieselkraftwerk angewiesen. Das war nicht nur schlecht für das Klima, sondern auch teuer. Doch Mitte der 1990er kam der Ingenieur Javier Morales auf eine Idee, die aus dem verschlafenen Eiland einen einzigartigen Ort macht: die erste Insel der Welt, die ihren Strom komplett mit Windkraft erzeugt. Das funktioniert, ganz gleich ob der Wind gerade weht oder nicht. Denn El Hierro hat es geschafft, die Energie für Tage der Flaute zu speichern. Javier Morales ist es gelungen, die Bewohner El Hierros von seinen Plänen zu überzeugen, die Regierung der Kanaren für seine Pläne zu gewinnen und die notwendigen Gelder aufzutreiben. Am Ende wurde der Traum wahr: El Hierro bekam nicht nur leistungsstarke Windgeneratoren, sondern auch ein Pumpspeicherkraftwerk: Überschüssige Windenergie wird genutzt, um Wasser hoch in den Krater eines erloschenen Vulkans zu pumpen. Weht der Wind nicht, fließt das Wasser die Vulkanhänge hinunter und erzeugt dabei Strom in einem Wasserkraftwerk. Das Wissenschaftsspiel zur Reihe bei Arte Future: future.arte.tv/de/inselnderzukunft

SWR|Planet Schule - Länder & Menschen|

12:00 Minuten

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Inseln der Zukunft - Orkney

Nur 10 Kilometer nördlich vom schottischen Festland und doch irgendwie am Ende der Welt: Orkney. Eine karge Naturschönheit aus 70 Inseln, die den Besucher unweigerlich in den Bann zieht. Kaum ein anderer Ort auf der Welt ist dem Meer so ausgesetzt. Riesige Wellen und reißende Gezeiten nagen an der felsigen Küste. Gefährliche Strömungen von vier Metern die Sekunde treten hier auf und Wellen mit einer Höhe von bis zu 19 Metern. Wenn es gelänge, diese gewaltigen Kräfte zu nutzen, dann könnte das eine neue und klimafreundliche Stromquelle für alle Küstenländer der Welt sein. Eine Perspektive, die Ingenieure und Forscher aus aller Herren Länder in die faszinierende Abgeschiedenheit von Orkney lockt. Zu einer weltweit einmaligen Hightechschmiede, die man hier nicht erwartet. Zum Forschungszentrum EMEC: dem "Europäischen Zentrum für Meeresenergie". Hier wird seit zehn Jahren an neuartigen Gezeiten- und Wellenkraftwerken gearbeitet, die im Meer vor Orkney getestet werden. Die Vision: Nach Wind und Sonne endlich auch das Meer zur Stromgewinnung nutzen. Der Film zeigt Energie-Pioniere, deren Durchhaltewillen gefragt ist. Sie feiern ihre Erfolge und müssen Rückschläge ertragen. Wenn sie den Durchbruch schaffen, könnte Orkney, eine der schönsten Inselgruppen Europas, unsere globale Energieversorgung verändern. Vielleicht wird Orkney für die Wellen- und Gezeitenstromgewinnung einmal das sein, was das Silicon Valley für die Computerindustrie war: Der Ort, wo alles begann. Die Wiege der blauen Energierevolution. Eine Insel der Zukunft. Das Wissenschaftsspiel zur Reihe bei Arte Future: future.arte.tv/de/inselnderzukunft

HR|Reisen|

44:05 Minuten

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Wildes Patagonien

Nirgendwo ist die Natur rauer, nirgendwo ist sie wilder als in Patagonien - der Heimat des ewigen Eises. Unsere Reise startet in der Mitte des Landes. Mit einem kleinen Abstecher in die Hauptstadt Chiles, Santiago de Chile, bevor wir uns auf die Ruta del Fin del Mundo begeben. Es geht mitten durch die Pampas, vorbei an Seen, Fjorden und Gletschern. Es ist das Revier der Guanakos und der Kondoren. "Es ist von unendlicher Schönheit", so beschrieben einst die ersten Europäer die Pampas. In Punta Arenas geht es dann weiter mit dem Boot - hinein in die Inselwelt Feuerlands. Es ist eine ganz andere Art von Kreuzfahrt durch die legendäre Magellanstraße, durch den Beagle-Kanal bis Kap Hoorn - das Ende der Welt. Ob wir aber dort ankommen, das entscheidet die Natur: Wetter, Wind und Wellen.