alles zu "unicato"

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60:00 Minuten

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unicato - Junger Film im MDR

Mit Philipp Käßbohrer (Regisseur und Produzent bildundtonfabrik)Jessica Manstetten (Leiterin MuVi-Programm der Int. Kurzfilmtage Oberhausen)Dietrich Brüggemann (Regisseur, Autor, Musiker "Theodor Shitstorm")Es gibt ein Genre, das sich in den vergangenen 30 Jahren immer wieder neu erfunden hat und als besondere Form des Kurzfilms oft unterschätzt wird: das Musikvideo. Nach seiner Hochphase in den goldenen Jahren des Musikfernsehens erlebt das Musikvideo in den sozialen Medien eine Renaissance; entwickelt durch das Internet eine neue Erzählform und eigene Bildsprache."unicato" beleuchtet die deutsche Musikvideo-Szene in einer Sendung mit Doppelmoderation: Markus Kavka, ehemaliger MTV-Moderator, zusammen mit Jessica Manstetten, Mitherausgeberin des Buchs "after youtube. Gespräche, Porträts, Texte zum Musikvideo nach dem Internet". Beide treffen in Berlin den Grimmepreisträger Philipp Käßbohrer. Der Regisseur und Produzent drehte Musikvideos für u.a. Get Well Soon und Olli Schulz und ist als Co-Chef der bildundtonfabrik einer der kreativen Köpfe hinter Jan Böhmermanns Late Night Show "Neo Magazin Royale" sowie der Netflix-Serie "How to sell drugs online (fast)". Käßbohrer zählt zu den spannendsten Geistern im Genre des narrativen Musikvideos.Außerdem zu Gast: Regisseur, Autor und Berlinale-Preisträger Dietrich Brüggemann. Neben seinen Langfilmen "3 Zimmer/Küche/Bad" oder "Tatort"-Folgen wie "Murot und das Murmeltier" inszenierte Brüggemann Musikvideos für u.a. Kettcar, Thees Uhlmann, Judith Holofernes und die eigene Band Theodor Shitstorm. "unicato" spricht mit ihm über seine Arbeiten und seine Doppelrolle als Musiker und Regisseur der eigenen Clips.Musikvideos in der Sendung:* Aloa Input - "Perry" (2015, 4 min)Regie: Susanne Steinmassl* Deichkind - "Wer sagt denn das" (2019, 4 min)Regie: Timo Schierhorn & UWE (Auge Altona)* Deichkind - "Richtig gutes Zeug" (2019, 3 min)Regie: Timo Schierhorn & UWE (Auge Altona)* Maeckes - "Gettin`Jiggy With It" (2016, 4 min)Regie: Philipp Käßbohrer* Mouse on Mars - "Lost And Found" (2014, 4 min)Regie: Klaus Lemke* Olli Schulz - "Boogieman" (2015, 8 min)Regie: Jan Bonny* Theodor Shitstorm - "Schuld" (2019, 5 min)Regie: Dietrich Brüggemann* Theodor Shitstorm - "Kunst" (2018, 4 min)Regie: Dietrich Brüggemann

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60:00 Minuten

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unicato - Junger Film im MDR

Das NFF findet an mehr als 20 Austragungsorten statt - in Großhennersdorf, dem "Epizentrum", taucht unicato-Moderator Markus Kavka in das Festivalgeschehen: Er spricht mit Festivalleiterin Ola Staszel u.a. über die Herausforderungen, auf dem Land ein Filmfestival auf die Beine zu stellen.Was zeichnet Kurzfilme aus Tschechien aus? Darüber spricht Markus Kavka mit Jana Černik, Geschäftsführerin der AG Kurzfilm und Organisatorin der deutsch-tschechischen Kurzfilmtournee "Feinkošt". Was es bedeutet, einen Film nicht nur über ein kulturübergreifendes Thema zu machen, sondern ihn auch länderübergreifend herzustellen – davon erzählen die Filmemacherin Chiara Fleischhacker und Autorin Milena Aboyan zu ihrem Film WAS BLEIBT.In Zittau trifft unicato auf Thomas Zenker. Der junge, weltoffene Oberbürgermeister setzt sich für das kulturelle Leben in der Stadt ein. unicato fragt Thomas Zenker: Was kann ein Filmfestival wie das NFF in einer konjunkturschwachen Provinzregion leisten? Die Kurzfilme in der Sendung: * SIOSTRY von Michał Hytroś (Dokfilm, PL 2018, 20 min)Hinter den Mauern des ältesten Klosters Polens leben zwölf Benediktiner-Schwestern, fast alle jenseits der 70. Unaufgeregt und humorvoll zeigt der Film ihren Alltag.* ŠTVANICE von Michaela Režová (Animation/Dokfilm, CZ 2018, 12 min) In dem animierten, dokumentarischen Kurzfilm sprechen ehemalige Spieler der tschechoslowakischen Eishockey-Mannschaft. Sie erzählen von den glorreichen Jahren, als ihr Mannschaft zu den besten der Welt zählte und von den traumatischen Ereignissen von 1950.* WAS BLEIBT von Chiara Fleischhacker (Spielfilm, D 2018, 8 min) Die Braut Elaha hat sich nach der Hochzeitsfeier gemeinsam mit ihren Freundinnen im Badezimmer eingeschlossen, um sich ein künstliches Jungfernhäutchen einzusetzen. Der Film zeigt sensibel und eindrücklich den Zwiespalt zwischen modernen und traditionell-religiösen Moralvorstellungen. Die komplette Sendung sowie alle Kurzfilme stehen nach der Ausstrahlung für vier Wochen in der MDR Mediathek zur Verfügung.

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60:00 Minuten

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unicato - Junger Film im MDR

Schöne neue, digitale Welt. unicato widmet sich diesmal Filmen, die sich mit unserem digitalisiertem Leben befassen – von den schönsten Zukunftsvisionen bis zum erschreckenden Gegenwartsszenario. Wie der preisgekrönte Dokumentarfilm PRE-CRIME (*) von Monika Hielscher und Matthias Heeder über Predictive Policing: Eine Methode, bei der schon heute Polizeicomputer entscheiden, ob wir gefährlich sind oder es bald sein werden. Der Film kommt mit einem Game und einer App im Gepäck, die mit Passanten ausprobiert wurden. unicato zeigt Ausschnitte aus dem Film. unicato-Moderator Markus Kavka spricht außerdem mit den Machern Regisseur Matthias Heeder und Produzent Stefan Kloos (Rise and Shine) über Big Data-Überwachung, die Herausforderung, Bits und Bytes zu visualisieren und ob Apps die Zukunft des filmischen Storytellings werden. Weitere Filme in der Sendung: FUTURE THOUGHTS von Loek Vugs:(Animation, NL 2017, 3 min) Diese animierte Gedankensammlung wirft einen minimalistischen und positiven Blick auf unser zukünftiges, technologisiertes Alltagsleben. IRony von Radheya Jegatheva: (Animation, AUS 2017, 4 min)Der Film erforscht die Beziehung zwischen Mensch und Technologie – aus der Perspektive eines Telefons. Die handgezeichneten Animationen basieren auf dem preisgekrönten Gedicht „Seven Billion“ des Regisseurs Radheya Jegatheva.SELFIES von Claudius Gentinetta: (Animation, CH 2018, 4 min)In einer gezeichneten Komposition von digitalen Selfies zeigt sich der verstörende Abgrund der menschlichen Selbstdarstellung. FOLLOWER von Jonathan Benedict Behr: (Spielfilm, D 2018, 9 min)Ein Thriller, der ausschließlich über den Smartphone-Screen erzählt wird: Claras neuer Instagram-Follower mutiert zu einem Stalker, der nicht nur in der digitalen sondern auch in der realen Welt zur Gefahr wird. LEBEN von Lorenz Vetter: (Animation, D 2016, 3 min) Das Leben findet digital statt und alle versinken in grotesker Abhängigkeit zum Smartphone. Vetter wirft einen dystopischen, schwarz-humorigen Blick auf unseren Umgang mit "smarter" Technik.Die Sendung wurde im Museum für Kommunikation Berlin aufgezeichnet

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60:00 Minuten

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unicato - Junger Film im MDR

BDSM, Zoophilie, Kannibalismus - Jan Soldat widmet sich in seinen Dokumentarfilmen menschlichen Sehnsüchten und Sexualitäten außerhalb der Norm. An Provokationen und Tabubrüchen ist der Filmemacher trotzdem nicht interessiert. "Tabus fand ich immer blöd", sagt der gebürtige Chemnitzer im Interview mit "unicato"-Moderator Markus Kavka, "ich bin nicht an perfekt gestalteten Bildern interessiert, sondern an Blicken." Und so blickt seine Kamera in deutsche Wohnzimmer, hinter Schlafzimmertüren, auf menschliche Sehnsüchte und in emotionale Abgründe. Dabei schafft es der Filmemacher seine Protagonisten vorurteilsfrei und ohne zu bewerten abzubilden."unicato" trifft Jan Soldat in seiner Geburtstadt und schaut mit ihm auf seine Anfänge in der Chemnitzer Filmwerkstatt. Werkstattmitgründer Ralf Glaser erinnert sich und spricht mit Markus Kavka über kreative Jugendarbeit in Chemnitz.Filme in der Sendung:* BEZIEHUNGSWEISE (Dokumentarfilm, 2013), 5 minMenschen blicken in die Kamera und zeigen uns ihre Beziehungen, ihre Wohnungen und sich selbst.Wettbewerbsbeitrag auf der 63. Berlinale und dem 8. Internationalen Vilnius Short Film Festival* CRAZY DENNIS TIGER (Spielfilm, 2012), 25 minZwei Brüder in Brandenburg. Bei einem Wrestlingkampf wird Philipp schwer verletzt. Sein jüngerer Bruder Dennis schwört Rache. Eine Koproduktion von RBB und der HFF Konrad Wolf.Wettbewerbsteilnehmer der 62. Berlinale, nominiert für den Deutschen Kurzfilmpreis 2012 und Teilnahme beim Kinder-Medien-Festival Goldener Spatz.* EIN WOCHENENDE IN DEUTSCHLAND (Dokumentarfilm, 25min, 2013), Ausschnitt: 5 min, FSK18Manfred und Jürgen, beide Mitte 70, genießen den freien Samstag. Sonnen, Gartenarbeit und eine SM-Bondage-Session. Teilnahme auf dem 26. Filmfest Dresden, 30. Kasseler Dokfest, Kurzfilmfestival Hamburg, CINEKINK New York, 25th Hong Kong Gay and Lesbian Film Festival und mehr als 40 weiteren internationalen Filmfestivals.* PROTOKOLLE (Dokumentarfilm, 20 min 2017), Ausschnitt: Episode 3, 6 min FSK18Umgesetzt mit Schauspielern des Deutschen Theaters Berlin: Drei Männer reden in drei Episoden über ihre Sehnsucht geschlachtet und gegessen zu werden.Eröffnungsfilm des 14th Vienna Shorts Festival und Wettbewerbsteilnahme auf 30 internationalen Filmfestivals

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75:00 Minuten

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unicato - Junger Film im MDR

Zu Gast in der Sendung: Konrad Bohley, Filmemacher aus Köln, mit seinem Kurzfilm DER IMAGEFILM, in dem er selbst die Hauptrolle spielt. Bohley greift in dem Film auf seine jahrelange Erfahrung als Cutter von Werbevideos zurück. Er verkörpert außerdem selbst die Hauptdarsteller - den narzisstischen Marketing-Director Kegge und den ehemaligen Praktikanten Frido.RP Kahl - Schauspieler, u.a. in "Oh Boy" und "Berlin Calling", ist seit Jahren schon in diversen Rollen wie Regie und Produktion hinter der Kamera aktiv. Seit 2018 ist er Professor an der DEKRA Hochschule für Medien in Berlin und lehrt dort "Film als szenische Kunst". Der Studiengang soll die Regiearbeit sowie Schauspielkunst miteinander verbinden und so eine gesamtheitliche Ausbildung des zeitgenössischen Filmschaffens bieten. In ihren Videoinstallationen arbeitet Model und Videokünstlerin Britta Thie mit sich selbst als Spiegelbild der Generation der "Digital Natives", setzt sich mit Selfie-Kultur und digitaler Nostalgie auseinander. "unicato" zeigt ihre Kurzfilme HI, HD, SHOOTING sowie LIQUEFY.Außerdem zu Gast: Altmeister der Verwandlung, Bjørn Melhus. Melhus, einer der bekanntesten Medienkünstler Deutschlands, nutzt die eigene Person in seinen Videos als weiße Wand, Vehikel und Projektionsfläche für den Zuschauer. Hauptfokus soll auf den unzähligen Filmzitaten liegen, die Melhus aus alten Filmen sammelt und kollagiert. unicato zeigt seine Arbeit I'M NOT THE ENEMY und trifft den Künstler im Gespräch.

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79:00 Minuten

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unicato - Junger Film im MDR

Das Magazin für jungen Film im MDR trifft den Künstler und Regisseur Benjamin Heisenberg. In 80 Minuten folgen wir dem vielseitigen Schaffen des Filmemachers auf seinem Weg von seinen Kunstfilmen bis zu seinem preisgekrönten ersten Spielfilm "Schläfer".Der 1974 in Tübingen geborene Filmemacher beginnt schon während seines Studiums der Bildhauerei in München erste Super-8-Filme zu drehen. Mal mit Humor, mal zart und leise experimentiert Heisenberg mit den Grenzen der visuellen Kommunikation. Er arbeitet mit Auslassungen, mit Symbolen und bildgenauer Präzision.Noch während seines Kunststudiums nimmt der Künstler sein Regiestudium an der HFF München auf und die ersten Kurzspielfilme entstehen. Der 20-minütige Film "Die Gelegenheit" erzählt bereits auf eindrucksvolle Weise von dem Verlust der Unschuld. Heisenberg folgt dem Thema dieser Bedrohung in seinen Filmen. Dabei geht er der Frage nach den Motiven der Opfer und der Täter gleichermaßen nach.Auf subtile und intelligente Weise zeigt er dem Zuschauer, dass es hinter jeder Realität noch viele weitere geben kann. "Das Schlimmste im Leben ist, dass man jeden Menschen verstehen kann", sagt der Protagonist in "Schläfer", Heisenbergs erstem Langspielfilm der 2005 in Cannes "Un Certain Regard" seine Premiere feiert. Dem Regisseur gelingt es hierbei, die Figuren seiner Filme zu dekonstruieren und sie dennoch tief menschlich und zerrissen zu zeigen. Wir zeigen einen 15-minütigen Ausschnitt.Heisenberg arbeitet auch weiterhin als Künstler und hat regelmäßig Einzelausstellungen. Wir zeigen einen Mitschnitt seiner letzten Kunstinstallation, die auf der diesjährigen Art Berlin ausgestellt wurde.* Benjamin Heisenbergs Werke:"unicato" zeigt seinen ersten Kurzfilm "Es zogen einst". Der vor über 20 Jahren produzierte Film wird ausschließlich durch Piktogramme erzählt und könnte in seiner Bildsprache nicht aktueller sein. In "Der Bombenkönig" und "Hastewas Bistewas" setzt Heisenberg die Erlebniswelt von Kindern "in Szene" und hinterfragt über deren spielerische Inszenierung die Welteinstellungen unserer Gesellschaft. Die Idee, mit dem Ton das Bild zu verfremden und in Frage zu stellen, ist ein filmisches Mittel, das sich in vielen von Heisenbergs narrativen Arbeiten wiederfinden lässt.In "Meier, Müller, Schmidt" führt er diesen konzeptionellen Ansatz weiter und nimmt formal dem Bild die Unschuld: während im Film lediglich eine spießige Fernseh-Ecke zu sehen ist, eskaliert im Ton der Streit eines Paares. In seinem 20- minütigen Kurzfilm "Die Gelegenheit" erzählt Heisenberg auf eindrucksvolle Weise vom Verlust der Unschuld. Er hinterfragt Opfer, Täter und deren Motive gleichermaßen. Auf subtile und intelligente Weise zeigt er dem Zuschauer, dass es hinter jeder Realität noch viele weitere geben kann. "Schläfer", Heisenbergs erster Langspielfilm, der 2005 in Cannes "Un Certain Regard" seine Premiere feierte, erzählt von der Unsicherheit und Paranoia, die er seit dem 11. September 2001 in der Gesellschaft wahrnimmt. Der Film ist ein Spiel mit der Wahrnehmung des Zuschauers. Indem er seine Figuren und ihre Realität immer wieder dekonstruiert, ermöglicht Heisenberg einen Perspektivwechsel, ohne dabei Schuld zuzuweisen. "unicato" zeigt Ausschnitte aus dem Film. Außerdem zeigt "unicato" einen Mitschnitt seiner letzten Kunstinstallation, die auf der diesjährigen Art Berlin ausgestellt wurde und "On Manipulation", einer von vier Super-8-Filmen, die Teil der Installation sind.

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60:00 Minuten

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unicato - Junger Film im MDR

Das Magazin für jungen Film im MDR widmet sich ein weiteres Mal dem Thema Webserien. Diesmal tauchen wir in die leuchtenden Farben und fantasievollen Mustern von Kinshasas Modewelt ein. Die renommierte Filmemacherin und Autorin Dorothee Wenner folgt in ihrer selbstreferentiellen Webserie "Kinshasa Collection" den Spuren der Sappeure, den kongolesischen Fashionistas. Durch Eleganz und Individualität trotzen sie den westlich geprägten Bildern von Afrika, als armen, kriegs- und krisengeschütteltem Kontinent. In sechs Episoden beleuchtet das Projekt die globalen Verflechtungen des Textilhandels zwischen der Demokratischen Republik Kongo, China und Europa, und testet die Grenzen des Formats. Die interaktive Webserie ermöglicht eine Verlinkung zu den Protagonisten und Künstlern der Serie. Zudem kann sich der Zuschauer und Nutzer beim Schauen durch diverse Hintergrundinformationen klicken. Die Webserie also das Format der Zukunft? unicato spricht nicht nur mit der Regisseurin, die eine dramaturgisch angespitzte Version von sich selber spielt, sondern auch mit der Kamerafrau Jana Keuchel, eine weitere Hauptfigur der Serie. Wir sind gespannt was sie uns über die Entstehung des Projekts und die Arbeit hinter- und vor der Kamera zu erzählen haben.Mehr Infos zur Sendung finden sich wie immer im Netz unter: www.mdr.de/unicato

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60:00 Minuten

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unicato - Junger Film im MDR

"unicato" widmet sich diesmal in zwei aufeinander folgenden Sendungen dem Thema Webserien. "Der Twitter-Version der Fernsehsoaps" wie "Die Zeit" einst treffend das Phänomen beschrieben hat.Webserien gibt es im Grunde seitdem es YouTube gibt, aber durch neue filmische Erzählformate, die vor allem durch "funk" hervor gebracht wurden, scheinen sie populärer denn je. Aber warum eigentlich? Ist es nur eine billig produzierte Variante der großen Serien, aus dem Fernsehen? Keineswegs. Webserien bieten völlig neue und innovative Erzählformate: kurz erzählte Geschichten, kostengünstiger in seiner Umsetzung und längst bei den wichtigen Filmpreisen wie dem Grimme-Preis vertreten. Und das Besondere daran: der Zuschauer kann aktiv in die Handlung eingreifen, auf Verlinkungen eingehen, um so weitere Hintergrundinfos zu den Episoden zu erhalten."unicato" gibt Einblick in ein paar der spannendsten Formate und Moderator Markus Kavka spricht mit Produzenten, Showrunnern und Regisseuren über die Entstehung dieser Serien.In der Sendung: die erste Episode aus einer der wohl bekanntesten und spannendsten Webserien Deutschlands: "Wishlist" - die für "funk" produzierte YouTube-Serie, die sowohl mit dem deutschen Fernsehpreis als auch mit dem Grimme-Preis ausgehzeichnet wurde. Ebenfalls mit dabei: "Der Wedding kommt" und drei Berliner Gören in der U- Bahn. Im Gespräch dazu mit Floris Asche, Senior Producer der UFA X, eine Unit der UFA, die sich auf digitales Erzählen spezialisiert hat, wird rund um das Thema Webserien Rede und Antwort stehen. Mit Anna Moll, Creative Producerin und Autorin für Webvideos, spricht Moderator Markus Kavka über die Entstehung und Konzeption der für den Grimme-Preis nominierten Serie "Jäger & Sammler", ein YouTube-Format in dem sich verschiedene Persönlichkeiten meinungsstark zu politischen Themen äußern. "I Follow" heißt ein weiteres, von Anna Moll konzipiertes, Projekt, das das Leben junger arabischer Internet User erforscht und Fragen stellt zum Thema Zensur, Krieg, Religion und der Rolle der Frau.