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MDR|

93:47 Minuten

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ABBA - Der Film - Spielfilm Schweden/Australien 1977

Die Gruppe ABBA tourt durch ganz Australien - einer der größten Erfolge ihrer an Höhepunkten reichen Karriere. Ihre Popularität war gigantisch, die Massen strömten in die Konzerte, die sie in Sydney, Melbourne, Perth und Adelaide gaben. Der Reporter und Radio-Discjockey Ashley Wallace (Robert Hughes) wird von seinem Redaktionschef beauftragt, d a s erhellende, ultimative Interview den anderen "Fab Four" (die "anderen", das waren die Beatles) zu entlocken. Dieser Auftrag erweist sich als nervenaufreibend und führt zu einer turbulenten Verfolgungsjagd durch halb Australien, ohne dass die ABBA-Stars Ashley überhaupt bemerken - Gelegenheit genug, die ABBA's auf der Bühne mit immerhin 21 ihrer Hits zu präsentieren. Immer wieder verhindern kuriose und unglückliche Zwischenfälle das mögliche Interview, immer wieder muss er seinen ungeduldigen und ob der Misserfolge wütenden Chef vertrösten. Und wenn der Zufall ihm kein Bein stellt, dann ist garantiert der Bodyguard der ABBA's zur Stelle, um ihn zu vertreiben. Doch dann geschieht das Wunder: Ashley stößt völlig unverhofft und unspektakulär in einem Hotel-Aufzug auf die Gruppe, die ihm endlich ein ausführliches Exklusiv-Interview gibt.In seiner kultigen Mischung aus Musik- und Spielfilm verknüpfte Lasse Hallström geschickt die umjubelten Konzertauftritte mit der Spielfilmhandlung - einer langen, aber kurzweiligen, hindernisreichen Verfolgungsjagd quer durch den Fünften Kontinent. Über 20 der großen ABBA-Welterfolge werden im schrägen Glitzerlook und auf aberwitzigen Plateau-Sohlen dargeboten.

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MDR|

88:03 Minuten

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Keine Zeit für Träume - Fernsehfilm Deutschland / Österreich 2014

Die elfjährige Merle (Greta Bohacek) kann sich nicht konzentrieren. Ihre Gedanken schweifen oft ab, vor allem in der Schule. Meistens wirkt sie abwesend und verträumt. Als ihr Lehrer den Eltern Kathrin (Anneke Kim Sarnau) und Roman (Harald Schrott) rät, Merle vom Gymnasium zu nehmen, sind diese voller Sorge und forschen nach den Ursachen für Merles Unkonzentriertheit. Schließlich stellt eine Kinderpsychologin bei Merle ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) fest. Die Eltern entscheiden sich dagegen, ihrem Kind Psychopharmaka zu verabreichen und versuchen stattdessen, Merle aus eigener Kraft zu helfen. Ihr Alltag folgt ab sofort einem strengen Zeitplan und abwechselnd lernen entweder Kathrin, Roman oder die ältere Schwester Lea (Stella Kunkat) mit Merle. Diese enorme Mehrbelastung führt allerdings zu einer familiären Ausnahmesituation, die das Zusammenleben aller zunehmend belastet. Als selbstständige Bauleiter setzen die Eltern mit der Sorge um Merle auch ihre berufliche Existenz aufs Spiel. Lea, die mitten in der Pubertät steckt, fühlt sich komplett vernachlässigt. Als Kathrin einen Zusammenbruch erleidet, ins Krankenhaus muss, Lea von zu Hause wegläuft und sich die Situation für Merle auch nicht zu verbessern scheint, stellt sich für die Eltern erneut die Frage: Sollen sie Merle Tabletten geben, damit sie wieder ein "normales" Leben führen können?

MDR|

88:10 Minuten

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Ein Sommer auf Sylt - Spielfilm Deutschland 2010

Sechs Jahre ist es her, seit die Bergers einen gemeinsamen Familienurlaub unternommen haben. Umso mehr freuen sich Anne Berger (Christine Neubauer) und ihre beiden Kinder darauf, die Sommerferien mit Ehemann und Papa Stefan (David C. Bunners) auf Sylt zu verbringen. Leider wird daraus nichts, denn wie das Schicksal es will, findet Anne ausgerechnet am Abfahrtstag heraus, dass Stefan mitnichten bei einem Last-Minute-Meeting ist, sondern bei einem Schäferstündchen mit seiner verführerischen Assistentin Meike (Nadeshda Brennicke). Nach dem ersten Schock greift die zutiefst verletzte Anne zu resoluten Maßnahmen, um ihrem Göttergatten eins auszuwischen - so landen die Maßanzüge in der Mülltonne und der Laptop in der Spülmaschine. Anschließend setzt Anne ihre Kinder ins Auto und macht sich ohne Gatten auf den Weg. Auf der Insel angekommen, zieht sie nicht in das gebuchte Luxushotel, sondern in eine kleine Pension - sie will Abstand gewinnen und deshalb für Stefan nicht auffindbar sein. Die Pension wird von Lina Hansen (Brigitte Janner) geführt, einer grantigen älteren Dame, hinter deren rauer Schale sich jedoch ein herzensguter Kern verbirgt - und nach anfänglichen Reibereien entwickelt sich zwischen ihr und Anne eine Freundschaft. Nicht nur das: Mit ihrem einfallsreichen Engagement bringt Anne die etwas heruntergekommene, von der Zwangsversteigerung bedrohte Pension wieder auf Vordermann und in die schwarzen Zahlen. Zugleich lernt sie durch einen Beinahe-Unfall den Fischer Jan (Jochen Horst) kennen. Im ersten Moment sieht es nicht danach aus, als könnten die selbstbewusste Städterin und der eigenwillige Seebär sich besonders gut leiden.Da Jan aber Linas Sohn ist, können die Streithähne sich kaum aus dem Weg gehen. So weicht die Antipathie sehr schnell einer echten Zuneigung, und Anne genießt es, nach langer Zeit wieder einmal von einem Mann mit Witz, Charme und Romantik umworben zu werden. Unterdessen ist Stefan auf der Suche nach seiner Familie auf Sylt angekommen. Mit gespielter Reue und großspurigen Geschenken versucht er, Anne zurückzugewinnen. Und obwohl sie längst mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Jan empfindet, scheint es, als würde Anne sich erneut von Stefan einwickeln lassen.Die elegante Nordseeinsel bildet die malerische Kulisse für die romantische Familienkomödie "Ein Sommer auf Sylt" von Erfolgsregisseur Thomas Nennstiel. Christine Neubauer spielt eine enttäuschte Ehefrau, die während eines Urlaubs unerwartet eine neue Liebe findet - verkörpert von Publikumsliebling Jochen Horst. In weiteren Rollen sind David C. Bunners als treuloser Ehemann, Nadeshda Brennicke als dessen Geliebte sowie Brigitte Janner als sympathisch-grantelnde Pensionsbetreiberin zu sehen.

MDR|

134:30 Minuten

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Das weiße Band - Spielfilm Deutschland/Österreich/Frankreich/Italien 2009

Unerklärliche Zwischenfälle erschüttern im Sommer 1913 das Idyll einer kleinen protestantischen Gemeinde im Norden Deutschlands. Zunächst fällt der Dorfarzt (Rainer Bock) vom Pferd und bricht sich dabei fast den Hals. Es ist die Rede von einem über den Weg gespannten Stolperdraht, der jedoch nicht mehr auffindbar ist. Danach stirbt die Frau eines Kleinbauern bei einem vermeidbaren Arbeitsunfall im Sägewerk. Schuld am fahrlässigen Umgang mit Sicherheitsvorkehrungen ist offenbar der adlige Gutsherr (Ulrich Tukur). Kurz darauf wird dessen kleiner Sohn schwer misshandelt, und die Scheune seines Hofs geht in Flammen auf. Ein Racheakt? Nachdem auch der Säugling des Gutsverwalters (Josef Bierbichler) nur knapp einem rätselhaften Tötungsversuch entgangen ist und der behinderte Sohn der Hebamme (Susanne Lothar) halb totgeschlagen wurde, zieht man die Polizei hinzu. Doch die Ermittler kehren unverrichteter Dinge wieder in die Stadt zurück. Das Böse ist unfassbar - und doch lebt es mitten unter den Menschen, ist Teil ihrer Gemeinschaft. Der junge, idealistische Dorflehrer (Christian Friedel) kommt den schockierenden Zusammenhängen schließlich auf die Spur. Doch ihm fehlen die Worte. Rückblickend, als alter Mann, klärt er Jahrzehnte später die mysteriösen Ereignisse auf.Das vielfach ausgezeichnete Historiendrama fängt mit seinen atemberaubenden Schwarz-Weiß-Bildern die Stimmung vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ein. Mit eisiger Präzision zeigt Regisseur Michael Haneke, wie die Stützen der Gesellschaft zusammenbrechen: ein Baron, der keine Souveränität mehr ausstrahlt, ein Arzt, der seine Tochter missbraucht, und ein Pfarrer, der die Seelen seiner Kinder mit protestantischen Dogmen vergiftet. Michael Haneke, der auch das Buch verfasste, überzeichnet diese Figuren nicht als Monster. Ulrich Tukur, Rainer Bock und Burghart Klaußner verkörpern gespenstische Vorboten jener Generation, die Faschismus und Holocaust ermöglichen wird. 670.000 Kinobesucher sahen diese "deutsche Kindergeschichte". Der Film wurde mit zahlreichen Preisen bedacht und als bester fremdsprachiger Film 2010 für den Oscar nominiert.

MDR|

88:50 Minuten

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Fünf Tage Vollmond - Spielfilm Deutschland 2009

Seit Jahrzehnten lebt Johanna (Nicole Heesters) auf einer winzigen Nordseeinsel, wo sie mit ihrer Tochter (Saskia Fischer) und deren Mann Gunnar (Joshy Peters) eine kleine Pension führt. Johanna ist glücklich und zufrieden in ihrer kleinen Welt - bis eines Tages mit der Post ein geheimnisvolles Päckchen eintrifft. Es enthält eine Glasscherbe und einen Brief, der eine lange zurückliegende, aufwühlende Erinnerung in ihr wachruft. Klar und deutlich zeichnen sich die Bilder vor ihrem inneren Auge ab: Im Juli 1969 brechen die Amerikaner zu ihrer Reise zum Mond auf. Den Start der Apollo-Rakete beobachtet die junge Johanna (Aglaia Szyszkowitz), die schon damals auf der Hallig lebte, mit ihrem Mann Ole Thamsen (Stephan Kampwirth) im Fernsehen. Danach macht dieser sich mit den Kindern für einen kurzen Ausflug nach Hamburg auf, während Johanna sich auf ein paar geruhsame Tage freut. Den einzigen Gast ihrer Pension bewirtet sie quasi mit links: Der Wasserbauingenieur Anton Brunner (Klaus J. Behrendt) muss auf der Insel und im Watt Bodenproben entnehmen, damit die Halligbewohner demnächst mit einer Rohrleitung ans Wassernetz angeschlossen werden können. Die Einheimischen sind von dieser Neuerung nicht begeistert und begegnen dem Herrn Ingenieur mit großer Ablehnung. Nur Johanna - die eigentlich aus Tirol stammt und sich auf ihrer Hallig ein wenig hinter dem Mond fühlt - ist fasziniert von dem charmanten, gut aussehenden Mann. Zwischen den beiden kommt es zu einer zarten Annäherung. Während die Astronauten auf dem Erdtrabanten landen, erlebt Johanna fünf Tage Vollmond. Als ihr Mann Ole zurückkehrt, steht sie vor einer schweren Entscheidung.Eingebettet in das poetische Bild der Mondreise, erzählt das einfühlsam inszenierte Melodram von der großen, unerfüllten Liebe einer Frau, die ihre Entscheidung nie bereute. Aglaia Szyszkowitz und Klaus J. Behrendt spielen ein Paar, das fünf Tage in gefühlter Schwerelosigkeit verbringt. Als alt gewordene Johanna überzeugt Nicole Heesters. Johannas Filmtochter wird in dieser Sequenz von Nicole Heesters leiblicher Tochter Saskia Fischer gespielt. Stephan Kampwirth, Petra Kleinert und Michael Lott ergänzen das Ensemble. Nach dem Drehbuch von Maria Bachmann findet Regisseur Matthias Steurer bewegende Bilder für diese emotionale Mondlandung auf der Hallig.

MDR|

88:50 Minuten

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Engelmacher - Der Usedom-Krimi - Spielfilm Deutschland 2016

Hochsaison auf Usedom. Sophie Thiel (Emma Bading) hat einen Ferienjob angenommen und kellnert im Café auf der Heringsdorfer Seebrücke. Sie freundet sich mit ihrer jungen polnischen Kollegin Jadwiga Gryn (Olga Kalicka) an. Gemeinsam machen sie sich nach Feierabend mit ihren Rädern auf den Heimweg. Kurz nachdem sich die Wege der Mädchen getrennt haben, wird Jadwiga überfallen, betäubt und entführt.Julia Thiel (Lisa Maria Potthoff) hat ihren schweren Unfall überlebt und ist in der Reha wieder zu Kräften gekommen. Auf eigene Verantwortung entlässt Julia sich selbst aus der Klinik und fährt nach Hause. Dort hat sich Karin Lossow (Katrin Sass) inzwischen um Julias Ehemann Stefan (Peter Schneider) und Enkelin Sophie gekümmert.Die Suche nach der Vermissten ist der erste Job, den Kommissarin Thiel nun wieder übernimmt. Jadwigas Freund Christoph Dierwald (Merlin Rose) befürchtet das Schlimmste. Trotzdem nimmt er an einer Demonstration vor der Ostseeklinik teil. Christoph ist ein radikaler "Lebensschützer", der auf Usedom gegen den polnisch-deutschen "Abtreibungstourismus" protestiert.In der Ostseeklinik arbeitet die polnische Gynäkologin Malgorzata Kaminska (Magdalena Boczarska). Sie steht eines Morgens bei Karin Lossow am Gartenzaun und sucht den Kontakt. Malgorzata war die Geliebte von Karin Lossows Ehemann, den diese vor acht Jahren erschossen hatte, doch sie weist Malgorzata brüsk zurück. Dennoch entschließt sich Karin, die Ärztin zu besuchen und sich auf ein Gespräch einzulassen. Kurz darauf wird Malgorzata tot aufgefunden. Ex-Staatsanwältin Karin Lossow gerät unter Verdacht. Julia und ihre Mutter müssen sich einmal mehr dem dunkelsten Moment ihrer Familiengeschichte stellen.

MDR|

82:37 Minuten

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Eine Robbe und das große Glück - Spielfilm Deutschland 2007

Hochstimmung im Dorf am Meer. Der alte Tierarzt Doc Hansen (Rolf Becker) heiratet Stina (Marlies Engel) nach über 40 Jahren. Dem "jungen Paar" ist dabei etwas mulmig zumute. Ob das gut geht? Ähnlich steht es auch bei einem weiteren Liebespaar: Der Tierarzt Thomas (Oliver Mommsen) zieht mit seinen beiden Kindern Nele (Anja Stührk) und Moritz (Franz Anton Kroß) aus der Stadt zu seiner großen Liebe, der Fischerin Anne (Gesine Cukrowski). Anne erwartet den Familienzuwachs mit einer Mischung aus Freude und Unsicherheit - ist sie es doch seit Jahren gewohnt, alleine zu leben. Tatsächlich fühlt sich die junge Frau von dem Trubel und der plötzlichen Unordnung in ihrem kleinen, idyllischen Haus etwas überfordert, und auch Thomas, der Doc Hansens Tierarztpraxis übernimmt, reagiert frustriert auf die skeptischen Blicke der Landleute. Zudem beobachten die anderen Fischer Annes neues Glück sehr aufmerksam. Sie sind überzeugt, dass sie ihren Beruf schon bald wird aufgeben müssen, um sich ganz ihrer neuen Familie zu widmen - und spekulieren bereits auf ihr Boot und ihre Lieferverträge. Doch obwohl auch Thomas sie lieber zu Hause sehen würde, denkt Anne gar nicht daran, ihren geliebten Beruf an den Nagel zu hängen. Als Thomas aber eine Urlaubsvertretung in Hannover übernehmen muss, ist Anne plötzlich alleine: mit den Kindern, ihrer Robbe William, ihren beruflichen Verpflichtungen - und einem Fischerboot, das eine ebenso aufwendige wie kostspielige Reparatur benötigt. Die Probleme scheinen ihr über den Kopf zu wachsen, Zweifel werden wach: Ging am Ende nicht doch alles ein bisschen zu schnell mit Thomas' Einzug? Ausgerechnet in dieser Situation taucht Annes Exfreund Robert (Dirk Martens) auf, der ihr einst fast das Herz brach.Trotz aller Warnungen ihres besten Freundes Piet (Henning Baum) stellt diese Situation Annes Liebe zu Thomas auf eine harte Probe. Als dieser die beiden bei seiner Rückkehr in einer vermeintlich eindeutigen Situation überrascht, scheint das Glück der Fischerin und ihres Tierarztes zu Ende zu sein, bevor es richtig Mit "Eine Robbe und das große Glück" hat Regisseurin Imogen Kimmel eine bezaubernde Fortsetzung der Familienkomödie "Eine Robbe zum Verlieben" inszeniert. Für die gelungene Mischung aus Humor und Romantik sorgen erneut Gesine Cukrowski und Oliver Mommsen in den Hauptrollen.

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88:55 Minuten

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Eine Robbe zum Verlieben - Spielfilm Deutschland 2006

Thomas Krugmann (Oliver Mommsen) ist ein treu sorgender Vater, der sich seit dem tragischen Tod seiner Frau alleine um seine beiden Kinder Moritz (Karl Alexander Seidel) und Nele (Anja Stührk) kümmert. Zwar hat der sympathische Tierarzt in der eleganten Sabine (Deborah Kaufmann) eine neue Lebensgefährtin gefunden - aber Moritz und Nele, die den Tod ihrer Mutter noch nicht verwunden haben, kommen mit der neuen Frau an der Seite ihres Vaters einfach nicht klar.Deshalb soll ein gemeinsamer Urlaub an der Ostsee die Beziehung zwischen den Kindern und Sabine verbessern. Allerdings nehmen die Ferien gleich zu Beginn eine unerwartete Wendung, denn dank einer missglückten Buchung steht das ungleiche Quartett ohne Unterkunft am Urlaubsort. Die Rettung naht in Gestalt der charmanten Fischerin Anne (Gesine Cukrowski), die Thomas, Sabine und die Kinder kurzerhand in der kleinen Pension ihres alten Freundes Piet (Henning Baum) unterbringt.Trotz der idyllischen Umgebung will sich keine ausgelassene Urlaubsstimmung einstellen - so sehr Sabine sich auch bemüht, an Nele und Moritz kommt sie einfach nicht ran. Ganz anders die ungezwungene Anne: Bei ihr und ihrem ebenso exzentrischen wie amüsanten Haustier, der zahmen Robbe William, fühlen die Kids sich sofort wie zu Hause. Auch Thomas sucht die Nähe der eigensinnigen Fischerin. Durch sie scheint er jene Unbeschwertheit zu finden, die ihn endlich über den Verlust seiner Frau hinwegbringen kann. Unterdessen beginnt es auch zwischen Piet und Sabine zu funken: Auf rührend zaghafte Weise macht der lässige Naturbursche der schicken Städterin den Hof. Doch obwohl Thomas und Anne ebenso wie Sabine und Piet spüren, dass sie mehr füreinander empfinden als nur Freundschaft, wagt keiner von ihnen den entscheidenden Schritt. Beim traditionellen Dorfball scheint der Knoten endlich zu platzen - bis die verunsicherte Anne aus Angst vor einer Enttäuschung im letzten Moment einen Rückzieher macht. Aber so leicht lässt Thomas sich nicht abwimmeln.Mit Charme und Witz erzählt "Eine Robbe zum Verlieben" von der großen Liebe, die oftmals genau da wartet, wo man sie am wenigsten vermutet. In den Hauptrollen glänzen Gesine Cukrowski und Oliver Mommsen als Traumpaar, das einen gemeinsamen Neubeginn wagt; in weiteren Rollen Henning Baum und Deborah Kaufmann.

MDR|

88:32 Minuten

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Mörderhus - Der Usedom-Krimi - Spielfilm Deutschland 2014

Früher war Karin Lossow (Katrin Sass) auf der Insel Usedom eine angesehene und respektierte Staatsanwältin. Bis sie im Affekt ihren Mann erschoss, weil er sie für eine jüngere Frau verlassen wollte. Nun wird sie nach sechs Jahren Haft vorzeitig entlassen. Entgegen dem Rat ihres Bewährungshelfers kehrt sie auf ihre Heimatinsel zurück und zieht in ihr altes Haus, das seit der Tat nur noch das "Mörderhus" genannt wird. Die Menschen begegnen Karin misstrauisch und abweisend. Nicht einmal ihre erwachsene Tochter Julia (Lisa Maria Potthoff), die mit Ehemann Stefan (Peter Schneider) und Tochter Sophie (Emma Bading) im nächsten Dorf auf Usedom lebt, will etwas mit ihr zu tun haben - sie kann ihrer Mutter den Tod des Vaters nicht vergeben. Dennoch will die stolze Karin sich nicht unterkriegen lassen: Sie wird auf Usedom bleiben, ganz gleich was die Menschen hinter ihrem Rücken tuscheln.Momentan aber gehört die Aufmerksamkeit vor allem einem mysteriösen Todesfall: Ein junger Mann namens Thomas Krenzlin (Merlin-Victor Faaß) ist unter ungeklärten Umständen ertrunken. Zwei Jahre zuvor hatte er einen Autounfall verursacht, bei dem zwei Jugendliche ums Leben kamen. Er selbst saß seither im Rollstuhl. Julia, die als Hauptkommissarin arbeitet, wird mit dem Fall betraut. Einen Unfall kann sie bald ausschließen. Sollte es sich um einen Racheakt gehandelt haben? Oder war der schwerbehinderte Thomas seines Lebens überdrüssig? Bald gerät Thomas' polnischer Krankenpfleger in Verdacht, der eine Liebesbeziehung mit dessen Schwester Anke (Mathilde Bundschuh) hatte. Aber auch ein abgeblitzter Verehrer von Anke scheint mehr zu wissen, als er zugibt. Während Julia Indizien sammelt und sich dabei einflussreiche Feinde auf der Insel zu machen droht, versucht Karin, dem Vater von Thomas Trost zu spenden. Die beiden kennen sich von früher und seit dem Unfall seines Sohnes ist er wie Karin ein Außenseiter auf der Insel. Schließlich stößt die ehemalige Staatsanwältin auf eine Spur, mit der niemand im Dorf gerechnet hätte."Mörderhus" bildet den Auftakt einer Fernsehfilm-Reihe, deren Geschichten auf der Ostsee-Insel Usedom spielen. Im Mittelpunkt stehen zwei starke Frauen: Kriminalhauptkommissarin Julia Thiel, die auf Usedom ermittelt, und ihre Mutter Karin Lossow, eine ehemalige Staatsanwältin mit einer tragischen Vergangenheit. "Mörderhus" verbindet auf intelligente Weise eine dörfliche Milieustudie mit einer Kriminalgeschichte, hinter der sich ein Familiendrama verbirgt.

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88:25 Minuten

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Die Stille danach - Fernsehfilm Österreich / Deutschland 2016

Die gut situierte Familie Rom aus Graz ist das, was man eine Vorzeigefamilie nennt. Mutter Paula arbeitet an einem Krankenhaus, Vater Michael ist ein ehemaliger Radprofi und Tochter Flora widmet ihr Leben erfolgreich der Musik. Sohn Felix, ein Teenager, war immer etwas schüchtern, aber für die Eltern besteht kein Grund, sich Sorgen zu machen. Bis der Junge eines Tages an seiner Schule Amok läuft, ein Blutbad anrichtet, Mitschüler und später sich selbst äußerst brutal erschießt. Die Familie ist gelähmt vor Trauer und Schock und begibt sich auf Spurensuche. Es stellt sich heraus, dass Felix von Mitschülern gemobbt wurde, weil er sich in seine Altersgenossin Karla verliebt hatte.Diese erwidert die Zuneigung nicht und der Junge wird zum Gespött der Schule. Die Eltern erwischt die Hetzjagd, die nach dem Amoklauf auf die Familie beginnt, eiskalt und ohne Vorwarnung. Nachbarn, Freunde und Kollegen ziehen sich zurück. Man legt dem Ehepaar nahe, sich aus ihren Jobs zurückzuziehen. Der ermittelnde Kommissar Zoller schlägt der Familie vor, umzuziehen, da ihr Leben nie mehr wie vorher sein wird. Einzig Kunstlehrer Kruger nähert sich Familie Rom etwas an und versucht zu vermitteln. Paula nimmt Kontakt zu Karla auf, doch das Mädchen weist sie ab. Es stellt sich heraus, dass Felix die Waffe seinem Vater entwendet hat, was die Spannung zwischen den Eltern dramatisch verstärkt. Die Roms werden Gefangene in ihrem eigenen gutbürgerlichen Haus. Sie müssen Entscheidungen treffen, wie der Sohn beerdigt werden soll. Erst Tage nach der schrecklichen Tat wird der Leichnam freigegeben. Von der Trauerfeier für die Opfer wird Paula ausgeschlossen. Dabei trauert sie genauso verzweifelt um ihr totes Kind, von dem sie viel zu wenig wusste. In ihrer Schockstarre übersieht die Mutter, dass Tochter Flora sich immer mehr zurück zieht und mit dem Alltag nicht klar kommt. Am Ende muss jedes Familienmitglied lernen mit der Bürde des Amoklaufs zu leben. Und Felix als Sohn und Bruder trotz allem zu lieben und sich an die guten Zeiten mit ihm zu erinnern. Familie Rom realisiert nach und nach, dass das eigene Leben auch wichtig ist.

MDR|

88:54 Minuten

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Utta Danella - Prager Geheimnis - Spielfilm Deutschland 2012

Mit Edelsteinen kennt der erfolgreiche Juwelier Claudius (Peter Weck) sich bestens aus. Sein wertvollstes Stück ist aber kein Diamant, sondern seine Frau Christine (Gerlinde Locker), mit der er nun seine goldene Hochzeit feiert. Mitten in das Fest, Krönung ihrer harmonischen Partnerschaft, platzt unvermutet eine junge Frau aus Prag. Es ist Claudius’ uneheliche Tochter Anica (Ellenie Salvo González), deren Existenz er bis heute verschwiegen hat. Sie stammt aus seiner heimlichen Liebesaffäre mit der Goldschmiedin Editha (Brigitte Karner), einer stolzen und unabhängigen Frau, die ihre Tochter allein aufzog. Obwohl Anica alljährlich nur eine Postkarte zum Geburtstag erhielt, wollte sie ihren Rabenvater doch gerne einmal persönlich kennenlernen. Die Begegnung mit Claudius und seiner verdutzten Gattin ist jedoch so peinlich, dass die junge Frau sich auf dem Absatz umwendet und die Flucht ergreift. Für Christine, die ihr Leben auf Vertrauen und familiäre Geborgenheit aufbaute, bricht eine Welt zusammen. Während Claudius auf Anraten seiner Enkelin Sophie (Anna Bertheau) erst einmal nach Prag reist, um sich mit seiner Tochter auszusprechen, trifft Christine zufällig den Gärtner Thilo (Sepp Schauer) wieder. Es ist jener charmante Junggeselle, dem sie früher einmal aus Treue zu Claudius ein romantisches Treffen versagt hatte.Können Seitensprünge verjähren? Diese heikle Frage wirft das gefühlvolle Familiendrama "Prager Geheimnis" auf, das nach Motiven der Erzählung "Das Familienfest" von Utta Danella in Prag und im bayerischen Voralpenland entstand. Peter Weck und Gerlinde Locker spielen ein Paar, dass die Krise als Chance begreifen lernt.

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