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Das Erste|Wim Wenders - Werkschau|

139:43 Minuten

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Paris, Texas (1984)

Travis ist zurück. Von dort, wo er sich jahrelang versteckt hat. Stumm zwar, aber er ist wieder da. Mit der Hilfe seines Bruders beginnt er, die Scherben seines Lebens aufzukehren und wieder zusammenzukleben. Sein Sohn Hunter ist ihm abhandengekommen. Jane, seine Frau und große Liebe, ist verschwunden. In Texas schließlich begegnet er ihr wieder. Hinter einer Scheibe aus Glas. "Dieser Film", so Wenders, "ist mir geglückt, mehr oder auf eine andere Art als meine früheren Filme. Wir sind zwar auch durch die Nacht geflogen ohne Instrumente, aber zum Schluss sind wir genau dort runtergekommen, wo wir hinwollten. 'Paris, Texas' hatte von Beginn an eine viel direktere Richtung, ein genaueres Ziel. Und er hatte von Anfang an mehr Geschichte als meine früheren Filme und diese Geschichte wollte ich erzählen, was das Zeug hielt." "Paris, Texas" ist Wenders' berühmtestes Werk; ausgezeichnet u.a. mit der Goldenen Palme des Filmfestivals in Cannes und dem Britischen Filmpreis, ist er zum Kultfilm geworden.

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Das Erste|Wim Wenders - Werkschau|

02:39 Minuten

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Kurzfilm: 4 Wände Berlin - "Veränderung" (2020)

Wim Wenders ist als Vorreiter des Neuen Deutschen Films international bekannt geworden und gilt als einer der renommiertesten Vertreter des deutschen Kinos der Gegenwart. +++ Zum Projekt "4 Wände Berlin": Der rbb hat ein außergewöhnliches Projekt in einer nicht weniger ungewöhnlichen Zeit umgesetzt: Auf kleinstem Raum, in kürzester Zeit und ohne großes technisches Equipment haben 30 Filmschaffende aus Berlin und Brandenburg ihr Leben mit und in der Corona-Krise filmisch beschrieben.

Das Erste|Wim Wenders - Werkschau|

11:55 Minuten

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Same Player Shoots Again (1967)

Wenders' erster Kurzfilm ging fast vollständig verloren. Nur zwei Bilder blieben - mit diesen eröffnet "Same Player Shoots Again". Ein experimenteller Kurzfilm, in seiner Machart angelehnt an ein amerikanisches Pinballspiel.

Das Erste|Wim Wenders - Werkschau|

02:15 Minuten

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Vorschau: Wim Wenders, Desperado

"Wim Wenders, Desperado" begleitet den weltbekannten Regisseur und Fotografen: Mit noch nie gezeigtem Archivmaterial und in Begegnungen mit außergewöhnlichen WeggefährtInnen wie etwa Francis Ford Coppola, Werner Herzog, Patti Smith uvm. +++ Freitag, 14. August, 23:50 Uhr im Ersten +++

Das Erste|Wim Wenders - Werkschau|

98:47 Minuten

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Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1972)

Dem Filmkritiker Heiko R. Blum gegenüber äußerte Wenders einmal, dass ihn am Buch "eigentlich weniger 'Handke' interessiert" hat, "als die Geschichte und die Art, wie etwas beschrieben wird, etwa der Wechsel von einem Satz zum anderen, wo man plötzlich ganz gespannt weiterliest, weil jeder Satz für sich genau stimmt, so dass einem die Abfolge der Sätze plötzlich viel mehr interessiert als die Abfolge der Handlung, wie es nun weitergeht oder was überhaupt passiert. (…) Diese Genauigkeit ist auch genau das, was mir Lust gemacht hat, den Film zu machen, und auch den Film auf eine ähnliche Art zu machen, nämlich in Bildern, die auf eine ähnliche Art aufeinanderfolgen wie die Sätze von Handke, also Bilder, die auch stimmen und genauso präzise sein müssen." Auch die Bildsprache des britischen Meisterregisseurs Alfred Hitchcock inspirierte Wenders bei seinem Spielfilmdebüt "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter". Angst hätte auch die junge Wiener Kinokassiererin haben sollen: hätte sie die Nacht nicht mit dem Tormann verbracht, wäre sie noch am Leben.

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108:18 Minuten

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Alice in den Städten (1973)

Philipp Winter ist Journalist. Eigentlich will er ein Buch über Amerika schreiben, doch es gelingen ihm lediglich ein paar dürftige Polaroids. Resigniert sieht er keine andere Möglichkeit als die Heimreise anzutreten. Am Flughafen lernt er Lisa kennen, doch nach nur einer gemeinsamen Nacht ist sie plötzlich verschwunden. Aber sie hat Alice zurückgelassen - ihre achtjährige Tochter. Widerwillig nimmt Philipp sich des kleinen Mädchens an und reist mit ihm gemeinsam zurück in die Bundesrepublik Deutschland. Dort versucht das ungleiche Duo, Alices Großmutter ausfindig zu machen. Wenders, von dem Publizisten Peter W. Jansen nach dem Thema "Kind" in seinen Filmen befragt: "Ich denke, dass man heute weiß, dass eine Person sich zu einem großen Teil in der Kindheit formt und, dass der Schatz von Träumen und der Schatz von Empfindungsfähigkeit doch zu einem großen Teil aus der Kindheit kommt." Die Frage ist nur, "wie kommt man da ran?" Ausgezeichnet mit dem Deutschen Kritikerpreis ist "Alice in den Städten" der erste Teil von Wenders‘ "Roadmovie"-Trilogie. "Falsche Bewegung" und "Im Lauf der Zeit" folgen.

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111:18 Minuten

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Summer in the City (1970)

Bereits bei Wim Wenders‘ Abschlussfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film in München stand Robby Müller ("Paris, Texas") an der Kamera. Der schwarzweiße 16-mm-Film erzählt die Geschichte von Hans (Hanns Zischler), der an einem regnerischen Tag aus dem Gefängnis entlassen wird. Ziellos lässt er sich durch das düstere München treiben, sucht erfolglos ehemalige Freunde. Als ihm klar wird, dass seine alte Bande ihn verfolgt, macht er sich auf den Weg nach Berlin zu einer Freundin. Schließlich reist er nach Amsterdam. Den Titel wählte Wenders nach einem Song der amerikanischen Popband The Lovin‘ Spoonful aus dem Jahr 1966 - obwohl der Film im Winter spielt. Wenders selbst zu "Summer in the City": "Der Weg des Helden ist ein Fluchtweg, von der Hoffnung getrieben, sich durch die bloße Bewegung des Reisens wieder selber zu finden."

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100:04 Minuten

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Falsche Bewegung (1975)

"Der Film fängt an mit einer Erzählhaltung wie bei Goethe, von oben und total. Dann geht es über in eine subjektive Betrachtung." So habe er versucht, "diese Verquickung in den beiden ersten Einstellungen" des Films schon deutlich zu machen: "dass da jemand erzählt wird und gleichzeitig sich darstellt." So Wenders gegenüber dem Redakteur Joachim von Mengershausen. Eine falsche Bewegung folgt der nächsten auf Wilhelm Meisters Reise durch die Bundesrepublik; von Glückstadt bis auf die Zugspitze. Ein Suchender nach Worten, getrieben durch den Wunsch, Journalist zu werden. Der erkennen muss, dass er das, wonach er sich in der Ferne sehnt, letztlich nur bei sich selbst findet. Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" bietet die Vorlage zum zweiten Teil von Wenders' "Roadmovie"-Trilogie. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis in Gold.

Das Erste|Wim Wenders - Werkschau|

86:16 Minuten

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Nick's Film - Lightning Over Water (1980)

Mit Kinoklassikern wie "… denn sie wissen nicht, was sie tun" (1955) oder "Johnny Guitar - Wenn Frauen hassen" (1954) schrieb der amerikanische Regisseur Nicholas Ray (1911-1979) Filmgeschichte. Dem jungen deutschen Kollegen Wim Wenders gelang es, den von ihm so sehr Verehrten für eine Rolle in seinem Film "Der amerikanische Freund" (1977) zu gewinnen. Als Ray wenig später an Krebs erkrankt, erfüllt Wenders dem Sterbenden einen letzten Wunsch: Er dreht einen Film mit und über ihn. Mit einer Crew von Freunden und Vertrauten. Mit Sicherheit einer der persönlichsten Filme für beide Regisseure, ein berührendes Dokument des Sterbens, der Freundschaft und der Vergänglichkeit. Mitunter von fast distanzloser Intimität wird der Film dennoch getragen von einem großen, über die Jahrzehnte hinweg bewegenden Respekt dem Alter und der Krankheit gegenüber. Der Tod von Nicolas Ray lässt seine jungen Freunde erwachsen werden.

Das Erste|Wim Wenders - Werkschau|

121:24 Minuten

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Der amerikanische Freund (1977)

Erst nachdem sich die Hauptdarsteller Bruno Ganz und Dennis Hopper geprügelt und betrunken hatten, konnten die Dreharbeiten beginnen. Erzählt wird die Geschichte eines todkranken Mannes, der skrupellos ausgenutzt und zum Mord angestiftet wird. Wenders‘ sehr eigenwillige Adaption des Romans 'Ripley’s Game' von Patricia Highsmith. Deren Figuren, so Wenders in einem Text für das Presseheft des Films, gingen ihn "ganz stark und unmittelbar an", denn aus "ihnen heraus entstehen die Geschichten der Highsmith, nicht umgekehrt, wie sonst meistens in 'Kriminalgeschichten', wo die Figuren von dem Lauf der Geschichte und der Handlung getrieben werden, mehr deren Funktion sind als deren Ausgangspunkt. Hier entstehen Geschichten aus Ängsten und kleinen Feigheiten und den ganz winzigen Fehlleistungen, die jeder kennt, so gut, dass man sie an sich selbst kaum noch bemerkt. (…) Dabei psychologisieren ihre Geschichten nicht. Im Gegenteil, sie handeln von Psychologie nur empirisch und ohne Erklärungen. Sie leiten nichts von Gesetzen ab. Hier ist alles eine Einzelheit und jeder ein einzelner, kein Beispiel und keine Verallgemeinerung. Das hat viel mit meiner Arbeit zu tun, die ich mehr als eine dokumentarische auffasse denn als eine manipulierende. Ich möchte, dass meine Filme von der Zeit handeln, in der sie entstehen, von den Städten, den Landschaften, den Gegenständen, von allen, die mitarbeiten, von mir."

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